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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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296
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296 Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap. XVII.

zu seyn, hatte der betrügerische Fürst von ihnen Geißel ge-nommen, welche er in der Burg verwahrte, und den Ein-wohnern bcy schwerer Strafe verboten, die Mauern zu be-steigen. Die Muselmänner vor den Thoren verwüsteten undverbrannten indeß das Land und schonten nichts von dem,was von der letzten Verwüstung durch die Franken nochübrig geblieben, und dieNoth in der Stadt stieg so hoch, daßdrey Tage es an Lebensmitteln gänzlich gebrach und daSarme Volk ausing, die Hauser der Reichen und Wohlhaben-den zu plündern, und diese- mit Todesfurcht ängstigte. Derheftigste Unwille des Volks brach nunmehr gegen Rodvan aus,und solche Drohungen und Verwünschungen wurden gegen ihnöffentlich ausgesprochen, daß er eS nicht mehr wagte, aufseinem Rosse in den Straßen der Stadt sich blicken zu lassen.Sein ängstlicher Argwohn wegen Verrath vermehrte sich da-her mit jedem Tage und selbst unschuldige Handlungen wur-den ihm verdächtig und veranlaßten grausame Bestrafung.Einen Mann, den er auf der Mauer pfeifen hörte, ließ ersogleich enthaupten, und einen andern, der scineKleider aus-zog und sie einem andern zuwarf, von der Höhe der Mauerherabstürzen. Nach siebzehn Tagen zogen die vereinigtentürkischen Fürsten, zu welchen auch Togthckin mit! dem Heerevon Damaskus gekommen war, von Haleb ab "), weil esin dem verwüsteten Lande an Lebensrnitteln ihnen mangelte,und wandten sich nach Maarrah en-Noman von den leichten

Ihr Abzug von Haleb geschahnach Kemaleddin gegen das En-de Leb Monats Safer 5°.?. L. i.Anfang Septembers 1111. Damitstimmt auch Albert von A i xvollkommen überein, der die nntc»folgenden Begebenheiten bei) Schai-

sar oder Cäsarea Philipp! in die Zeitdes Michaetisfestes seyt: .Vmz «nctisec in fest» s. litiolmeiiz ^VrollLn-geli tempore sntnmni, gn^iinio

lent". XI. 44-