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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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2Y4 Geschichte der Kreuzzügc. Buch H.Kap.XVII.

CSr. Emir von Mosul/ Ahmedijel den Kurden, Sokman al-Kotbi, den Emir Vursk, Togthekin zu Damaskus und analle andere syrische Emirs, sich zu waffnen gegen die Chri-stcn; Abulfctah, des Sultans eigner Sohn, zog mit diesemHeere. Gleichwohl war auch dieses Beginnen der Musel-männer eitel. Das mächtige Heer Maududs, Sokmans,Ahmcdijels und des Emir Bursk, von mehr als zweyhundcrttausend Streitern eroberte einige unbedeutende Festen ^°)und lagerte sich vor Tellbaschcr. Zwey Monate lang bliebes vor der Burg, und versuchte den Berg, auf welchem sielag, zu untergraben. Aber nicht sowohl durch die Tapfer-keit des GrafenJoscelin, der selbst mit Löwenmuthchie Burgvcrtheidigte, ward Tellbaschcr bcfreyet, als vielmehr durchVerrath, welcher unter die türkischen Fürsten kam, unddurch Rodvans nicht ungegründcte Furcht, daß der Siegdes Sultans über die Franken seiner Herrschaft gefährlicherwerden möge als die Fortdauer der fränkischen Macht.Durch solche Furcht getrieben, suchte er die Muselmännervon der Belagerung der Burg Tellbaschcr abzuwenden undschrieb deshalb an die Emirs des türkischen Heers einenBrief in diesen Worten:Ich bin in der äußersten Nochund wünsche nichts mehr, als eilig Haleb zu verlassen.Kommt auf das schnellste hiehcr". Ahmedijel benutzte so-gleich diesen Brief, um den Verrath, auf welchen er dachte,unter scheinbarem Vorwände ^u vollbringen. Denn in einerheimlichen Unterredung hatte er dem Grafen Joscelin ge-lobt, für eine Summe Geldes die Aufhebung der Belagerung

4y) So gibt Albert von Aix go) Tellkarad und einige andereseine Zahl a». XI. 36. Auch Ke- Festen in einem Distrikt am Eu-maleddin nennt dieg Heer sehr xhrat, der Scbachihan (bevKcma--ahlrcich. leddin) oder Schcbachihan lbev

B a rhcbraeus) genannt wird.