König Balduin I.
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Folge, so daß wenigstens diejenigen armen Bürger, welchesolche Häuser gekauft hatten, zurückblicben. Der Schatzvon Haleb war so verarmt, daß selbst der geringe Gewinnans diesem Verkaufe als ein wichtiger Zuschuß betrachtetwurde.
Die Furcht vor Tankred war so groß, daß alle Musel-männer eilten, sich Frieden von ihm zu erkaufen. Abula-saker Ebn Monkad, Fürst von Schaisar, erkaufte sich mitvier tausend Goldstücken einen Waffenstillstand, der KurdeAli, welcher über Hamah gebot, mit zwey tausend, undselbst die Tyrier bezahlten gern sieben tausend Goldstücke,um nicht von ihm beunruhigt zu werden
Bald aber sammelte sich ein neues furchtbar drohendesGewitter über die so fröhlich wieder aufblühende Herrschaftder Christen. Viele der Muselmänner, welche aus Halebentwichen waren, erhoben in Bagdad die heftigsten Klagenüber den Druck, welcher von den Franken den Muselmän-nern aufgelegt werde, und forderten mit stürmischem Tobenvon dem Chalifen und dem Sultan Hülfe; sie erfüllten dortan jedem Freytage die Moscheen mit solchem Geschrey undLärm, daß die Priester im Gottesdienst inne halten und dasöffentliche Gebet einstellen mußten. Als ihr ungestümes undungeduldiges Fordern immer noch keine Gewährung fand,zerschlugen sie selbst die Kanzeln in den Moscheen "), sodaß der Sultan aus Bcsorgniß vor noch größern Unruhenund Empörung beschloß, ein zahlreiches Heer gegen die Fran-ken zu senden. Daher erging sein Aufgebot an Maudud,
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48) So K e m a red d i n. A b u l- tan und den Chalife» zum Kriegefa ratsch erzählt denselben Unge- wider die CHEen ailfrusordern.
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