Chr.
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29: Geschichte der Kre uzzüge. Buchll. Kap.XVH.
Ruhmredigkeit sind, geht aus den Zeugnissen der muselmän-nischen Geschichtbücher hervor. Darum mußte Rodvan alleBedingungen annehmcn und erfüllen, welche der Fürst derFranken ihm auflcgte. Er mußte nicht nur für den Frieden,den er ihm verwiegte, zwanzig tausend Goldstücke bezahlen,zehn kostbare arabische Pferde liefern und die Bezahlung desjährlichen Zinses erneuern, sondern auch nach dem Friedenwagte er nicht, eine Forderung Tankreds unerfüllt zu las-sen "). Als der Fürst von Antiochien, der sich oft in Atsarebaufhiclt, noch einige treffliche Pferde aus Rodvans Stalleforderte, so wurden sie ihm gebracht; als er die Loslassungder Armenischen Sclaven, welche Rodvan auf seinem Zugein das christliche Land, während Tankred am Euphrat war,gemacht hatte, verlangte, wagte der Fürst von Haleb nichtzu widersprechen, und auch die Weiber der Bewohner desLandes um Arsarcb, welche während der Belagerung vonihren Männern nach Haleb in Sicherheit gebracht waren,wurden auf den ersten Antrag Tankreds zurückgegeben.Gleichwohl wurden die Lebensmittel so selten und so kostbarin Haleb, daß viele arme Einwohner auswarrderten, undRodvan, um diesen Auswanderungen zu wehren, verkauftean einem Tage allein sechzig verfallene Häuser in der anmu-thigsten Gegend der Stadt „„p viele andere noch in der
45 ) Nach Kemaleddin. A b u l-feda läiit de» Fürsten Rodvand rey tz i g tausend Goldstücke fürden Friede» bezahlen und nochPferdc und Kleider an die Frankenliefern l bei) Abulfaradsch oderBarhebraeuS (cstrr. Svr. a. a.O.) bezahlt ec zwey und drey-8 !g Lausend Goldstücke und' lie-fert zwanzig arabische Pferde undvierzig kostbare Kleider. Die nachhe-
rigcn Zahlungen und LieferungenNodvanS/ deren Kemaleddin er-wähnt/ find bey diesen Schriftstellernwahrscheinlich mit denen vermischtworden/ welche bei) dem FriedenS-schlust geschahen.
46) Diese sechzig Hauser hieße» zuKc in al cddi n 'S Zeiten: >>Dava-vinu Haleb " d. i. die Dvuanen 00»Haleb.