König Balduin l.
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Zn der öffentlichen Versammlung der Fürsten und Ritter soll I. asrTankrcd nicht gcläugnet haben, daß er die Türken gerufen,auch nicht sich entschuldigt, daß er dem Grafen Balduin wi-der sie keine Hülfe geleistet, sondern behauptet haben, daßer gcthan, was ihm nothwendig gedünkt, um Rechte zubewahren, welche sein Gegner dadurch kränke, daß er ihmdie jährlichen Schatzungen entziehe, welche ehemals Edcssaund mehrere andere Städte seiner Grafschaft an den Fürstenvon Antiochien entrichtet. Da aber der König in beredterErmahnung ihn an den Vertrag erinnerte, welchen die Für-sten des Krcuzheers mit einander aufgerichtet, als sie Haus,Heimath und Gut verließen, daß im gelobten Lande jederfrey und ohne irgend eine Last das besitzen solle was er er-werbe, ihm dann verstellte, wie schimpflich es scy, daß einchristlicher Fürst von einem andern christlichen FürstenSchatzung verlange nach Gesetzen, welche die Heiden untersich aufgcrichtct, da endlich alle anwesenden Ritter die Rededes Königs billigten und ihren Beyfall laut werden ließen —da ging Tankred in sich. Er ließ von seinen Forderungenan Balduin ab und gelobte, ihm künftig, wie die Kreuzrittersich einander im Anfänge der Pilgerfahrt zugesagt, treu undredlich im Kampfe wider die Heiden beyzustehcn
Zur offenen Schlacht mit den Türken kam es nicht. Diechristlichen Ritter wagten keinen Angriff wider das unermeß-liche Heer der Feinde, und diese spähten nur auf Gelegenheitzum Uebcrfall, ohne etwas zu unternehmen, was ihrer
rnin, In prsesentiL Okrl-s ri Liiorum se veile äeünire"..4.11). XI. 21 .
36) Die ausführliche Nachricht vondieser Versöhnung ist bey Albertvon Aix XI. 2? — 22. Auch K e-
maleddin erwähnt ihrer:- „^lors1s5 Francs oudlierent leurs inimi-ries xartioullvres, et rvuirirentroutes leurs lorces pour le» oxpo-ser Lux MnsulmLUs, äont 1'LHirvs4toir rrös - riyrolrrsuäe"»