-84 Gcschich te der Krenzzüge. Buchll. Kap.XVII.
3 . C»r. lange vor der Ankunft des Königs war noch ein Heer ausDamaskus zu ihnen gekommen/ um ihnen wider die Christenzu helfen
In das Lager des Königs kam aber bald/ nachdem erüber den Euphrat gekommen/ der Graf Balduin mit vier-hundert fränkischen Rittern und zehn tausend Armeniern/ er-hob neue Klagen über Tankreds Ungerechtigkeit und wieder-holte die Beschuldigung/ daß von Tankrcd das furchtbaretürkische Heer wider die Christen gerufen worden/ welchesnoch immer, wie Graf Balduin dem Könige meldete/ bcyHarran der Gelegenheit wartete/ Unglück und Verderbenüber das Christcnvolk zu bringen. Da beschloß der Könignach gehaltenem Rath mit seinen Rittern, durch ein feier-liches Fürstengericht den Streit zwischen beydcn Fürsten zuschlichten und entbot durch ordnungsmäßige Mahnung denFürsten Tankred vor sich und vor die Fürsten des Krcuzes-heers ^), um vor den Ohren aller Christen sowohl gegendie wider ihn vvrgebrachtcn Anschuldigungen sich zu verant-worten/ als auch wegen seiner Beschwerden wider BalduinRecht zu empfangen. Tankred weigerte sich anfangs hartnäk-kig zu erscheinen; doch endlich, dem Rathe seiner Ritterfolgsam, kam er mit fünfzehnhundert gepanzerten Rittern»
muselmännische Heer sehr zahlreichgewesen scy. S. Anm. zS.
3-l) Kemalcddin Msct. Darumnennt auch Albert von Aix rich-tig vier Heerführer dieses Türkcn-heerS: M-lünons (Maudud), Lrmi-(entweder Jlgazi oder seinSohn, Emir Cjaz, der nachher imI. mz oder mg wider die Frankenstritt), 8-nnLrxL (Sokman) ^roux»!-rius oder -ViLuxrläus (wahrschein-
lich der damaöcenischs Heerführer.)^.Iv. Lg. XI. 16. Z8.
85) „Ilex conxilio enorm» 'i>.n-oreclo legLtionem .SuNiooliiLe misir,nc »ü enm er /irinios exei-oirns 6 Uris ri an ornm ste-scenstcrot; et si gnae ei injn-sre illrr» cssent L Dftläe'vrino om-ni» »nt Legno jnüioio anrvonoorili oonsilio -VIL i o-