König Balduin I.
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Zuge von vier Wochen kam aber das königliche Heer an den -z.Euphrat, als die Gefahr schon eingcbrochen war.
Der Sultan Mohammed, sowohl durch das inbrünstigeFlehen der syrischen Muselmänner um Hülfe wider die Chri-sten, und durch die Klagen des vertriebenen Kadi von Tri-polis als durch die Furcht vor der Gefahr, welche dem seld-schukischen Reiche drohte, bewogen, hatte beschlossen zurZerstörung der christlichen Herrschaft in Syrien die ganze tür-kische Macht aufzubieten. Es war daher sein Befehl ergan-gen an Sokman al-Kotbi, Fürsten von Arminiah undMau-dud, Emir von Mosul, die Muselmänner zum heiligenKriege wider die Franken zu führen. Auch Jlgazi, der Sohndes Orthok, kam auf ihrem Zuge mit einer ansehnlichenSchar von Turkomanen zu ihnen. Sie umlagerten hieraufdie Stadt Edessa und hatten schon das umliegende Landschrecklich verwüstet, mehrere benachbarte Burgen gebrochen,auch die Stadt aufs heftigste gcängstigt, als der König Bal-duin zu ihrer Befreyung ai Da nun die Muselmännerglaubten, daß die Christen Bedenken trügen, über den Eu-phrat zu gehen, weil das ganze Land von den muselmänni-schen Kriegern erfüllt war, so wichen sic von Edessa und gin-gen bis Harran zurück um die Christen zu überfallen,wenn sie über den Fluß gekommen. Denn des Sieges hiel-ten sie sich gewiß im übermüthigcn Vertrauen auf ihre un-ermeßliche Zahl und unwiderstehliche Tapferkeit. Nicht
32 ) Also Kemaleddin, wasauch wahrscheinlicher ist, als wasAlbert von Aix (XI. La.) undWilhelm von TvruS erzählen,daß die Türken aus Kloster Furchtvor Len Christen iurückgewichensevn.
33) Die Zahl deö türkischen HccrSgibt Albert von Aix auf vier-hundert tausend zu Pferde an (cumguaäringentis eguicum millikni-);
Wilhelm von LyruS nenntkeine Zahl) Kcmalcddin eben sowenig, doch bemerkt cr, dast das