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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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282
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s8r Geschichte der Krenzzügc. Buch II.Kap. XVII.

2 . ehr. Eroberung der letzten Stadt erwachte wieder der alte Groll;

H09. ^

denn als zu dieser Zeit Edcssa von einem mächtigen Türken-Heer bedroht wurde, erhob Balduin die Beschuldigung wi-der Tankrcd, daß die Heiden von ihm gerufen worden^").Der König verbarg die Kunde von dem Anzüge dieses Heeresund suchte den Schein der Einigkeit unter den Fürsten zu er-halten, damit nicht der Muth und die Freudigkeit der Rit-ter und des Volkes zur Berennnng von Verytus gemindertmo. werde. Als die Stadt erobert worden, eilte er nach Jeru-salem, um das Pfingstfest feyerlich zu begehen, entschlossen,nach dem Feste mit verstärkter Zahl zur Hülfe von Edessa zukommen, und nach wiedcrhergestelltcr Einigkeit unter denFürsten mit der ganzen christlichen Macht wider die Türkenzu streiten.

2u. Im Anfänge des Brachmonats zog König Balduin inE' Begleitung des Patriarchen Eibelin mit siebenhundert aus-erlesenen Rittern und drcyhundcrt trefflichen Lanzenkncchtcnund Bogenschützen wieder aus Jerusalem ab; auf demWege schloß sich auch Bertram von Tripolis ihm an. Essammelten sich auf diesem Wege zu dem Könige so vielechristliche, auch armenische Krieger, daß er sich an derSpitze eines Heers von mehr als fünfzehn tausend geübtenStreitern sah, noch ehe er Edcssa erreichte. Nach einem

50) L l b. ^.4. XI. 18.

riois, in tnrueir sextiu§etornme^niturn. elceiorum, in manu rre-centorunl , arcn er iLn-

XI. ig. Vey diesem Lchrift-ficller findet fich sehr ausführliche

Nachricht von diesem Zuge des Kö-nigs. Wilhelm . v 0 n T >) ruü(XI. 7.) seht ihn sehr unrichtig nochvor die Rückkehr Balduins undIos-cclinS aus der Gefangenschaft. Ä c-malcddin (Gesch. v. Haleb Msct.)summt i» der Chronologie vollkom-men mit Albert von Ai, über-ein.