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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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2 - Ehr

IIOA.

-78 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch II. K a p. XVII.

Vetter gehen/ und die baldige Bezahlung des Lösegeldes be-fördern. Joscelin betrieb auch/ was er den musclmänni-scheu Fürsten gelobt hatte/ mit großem Eifer/ und ver-schmähte nicht/ um Beyträge zum Löscgelde des Grafen Bal-duin die Milde aller Pilger/ der Vornehmen und Geringen,anzusprcchen ^). Bald aber bedurfte Balduin des Be-standes von Dschavali mehr/ als dieser seiner Hülfe.

Wenn Tankred schon ungern das Fürstenthum Antio-chien an seinen Oheim Boemund zurückgab / wie viel mehrmußte es ihn schmerzen/ die Grafschaft Edessa/ welche erfünf Jahre lang mit großer Kraft und Mühe beschirmt/ anBalduin von Burg zurückzugeben/ welchem er nie hold war!Innern Groll/ der in seinem Gemüthe kochte/ konnte dertapfere Streiter so wenig bekämpfen/ als dem Zauber devVerblendung sich entwinden/ womit sein Eigennutz ihn oftumstrickte. Schon ein alter Zwist cntzwcytc die beyden Rit-ter. Balduin dünkte sich au Ruhm und an Verdiensten demFürsten Tankred gleich und an Würde über ihn erhoben;obwohl in Boemunds Dienste glaubte er als Graf von Edessavornehmer zu scyn/ denn Tankrcd/ welcher nur Verweser desFürstcnthums Antiochien war/ und ließ diese Meinung vonseiner höher» Würde seinen Nebenbuhler oftmals fühlen.Daher war es eine der ersten Sorgen Tankreds, als er die

-z) >,Onae LN omnitnis Urinoixi-Nns el viris ONriktiLnis, xzrvis kVmezni,, et uiriveisis loci. >'l civi-ILtiNns kckelinin, ^lurima xrco«imxstralL aoltegil". ^ I d. ,-V c;.X. g8. Nach Wilhelm von T Il-le u s (XI. g.) wurden behde zu glei-cher Zeit besucht, und für ihr Lösc-qeld'Eeigel gefiellt. Abulfaradschlvtiicni. Sz-r. x. Igo.) , welcher dis

nähern Umstände der BefreyunzBalduins berichtet, gibt nur 700a,Goldstücke als Lösegeld für Balduinan; doch ist nicht wahrscheinlich,was derselbe Schriftsteller erzählt,daß Tankrcd zur Erlösung Balduinsdreyßig tausend Goldstücke gegebenund hundert muselmännische Gefan-gene aus der Gegend von Halebsrcvzelaffcn habe.