276 Geschichte dev Kveuzzüge. Buch II. Kap. XVII.
viele Mühe in kurzer Zeit wieder Herr von ganz Cilicien undnöthigte auch die Griechen/ das von ihnen hart bedrängteLaodicea zu verlassen
I. C»r. Als die Macht Tankreds am glänzendsten war/ indemEi-A er vom Meere an bis jcnseit des Euphrat mit Ansehen undWürde gebot/ und die türkischen Fürsten seinen starken Armssv-jce- fürchteten/ wurden Balduin und Zoscclin aus dem Gefäng-i""' nissc zu Mosul befreyct/ weil der damalige Fürst dieser Stadtdes Bündnisses mit ihnen bedurfte. Den edeln FürstenI. Ckr. Dschekermisch traf das Schicksal/ welches in den morgenlän-dischen Reichen so oft die verdienten Feldherren kränkt. Erfiel in die Ungnade des Sultans Mohammed und wurde desRegiments über die Stadt Mosul beraubt/ welche er durchhohe Mauern und unbezwingliche Bollwerke gegen die Er-oberung der Christen gesichert hatte. Zwar vertheidigte dersechzigjährige Kriegsheld sich tapfer gegen Dschavali denSohn des SakavN/ welcher kam/ um ihn zu vertreiben;aber er sah seinen Untergang vom unabänderlichen Schicksalbeschlossen/ sein Heer floh und er selbst/ durch ein Uebel amFuß/ welches ihn genvthigt hatte/ in einer Sänfte der
Si) Es findetchch Nirgend» einerestimmte Nachricht von dem Schick-sale der Burg von Laodicea, welchezu der Zeit, da Tankred zum erstenMale sich vor Apamea lagerte, vonden Griechen sehr bedrängt wurde.S. Rast. 6»äom. e. 127. Dochscheint cs gewiß zu seyn, daß zudieser Zeit nicht nur die Burg vonder Belagerung der Griechen be-freyet wurde, sondern daß auch dieStadt wieder unter Tankreds Ge-walt kam. Nach einer gelegentlichenPnd unvollständige,, Ngchsichk bey
Albert von Ai x, welche auf dieWiederervberung von Laodicea bezo-gen werden muß, obgleich disWorte die erste Eroberung anzudeu-ten scheinen, nahm Tankred dieseStadt wieder in der Zeit zwischender ersten und zweyten Belagerungvon Apamea ein. I-ib. x. o. 20.„blc»i lonxe aale Iran Laosticean,nbscsterat so ruxeratam eidigussub/ecram rie manu IleZIs Oraevu-rum ec suorum ousrochia in suaisrvciegir xoteeratem".