König Balduin k.
L7;
und Abulfetah, das Haupt dieser Mörder, starb, wie Ke-2.^.maleddin berichtet, unter den Martern der Folter. Auchgab Lankred diesen beyden muselmännischenJünglingen, zumLohn der ihm geleisteten Dienste, ansehnliche Güter im Landevon Apamea.
Auch die cilicischen Städte, welche der griechische Feld-c-rog.^)Herr Monastras, den Antiochenern nach der Niederlage bey Ab°-Nakkah entrissen hatte kehrten bald wieder unter die Bot-Timnn.Mäßigkeit Tankreds zurück. Der Kaiser Alexius, geschrecktdurch die drohenden RüstungenBoemunds, riefseine beydenerfahrensten Feldherren, Cantacuzenus und Monastras ausCilicien ab zur Vertheidigung seines Throns wider das neueKreuzheer, das sich in Italien sammelte und setzte über Lao-dicea denPetzeas und über'die übrigen cilicischen Städte denAspietes, zwey bisher tadellose Krieger. Der letztere aber,wiewohl aus dem alten berühmten Geschlechts der Arsacidcnentsprossen, war nur durch die strenge Zucht des Kaisers zukriegerischen Thaten genvthigt worden. Sobald er in Cili-cien von ihr sich frey fühlte, stöhnte er seiner natürlichenNeigung zu zügellosen Ausschweifungen ^°). WährendTankred die günstige Gelegenheit nicht vernachlässigend schonschreckende Anstalten zur Belagerung der Städte machte,welche der Obhut des Aspietes untergeben waren, unddurch häufige Einbrüche das römische Land so sehr beunru-higte, als seine Krieger übte, vernachlässigte Aspietes unterwilden Trinkgelagen, welche Tage und Nächte fortwährten,
Die Vertheidigung des Landes, und ermannte sich selbst dannnicht, als ein antiochisches Heer von zehn tausend Streiternvor Mopsvestia sich lagerte. So wurde denn Tankrcd ohne
so) nIILe 60 MN. ^I«x. l.. Xl^ S. 348. 34 Y. R«r. »r> -VIeL. I. ets.xcst. S. SYS —
S 2