s;8 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch II.K a p. XVl7.
Auch den alten Groll gegen den Grafen Raimund ver-gaß Tankred nicht. Die Verbindung des Grafen Rai-mund mit dem Kaiser Alexius wurde täglich enger; mehreregriechische Schiffe mit ansehnlichen Geschenken, welche vondem Kaiser dem Grafen bestimmt waren, wurden einst dieBeute Tankrcds. Niemals vereinigte deswegen sich Rai-mund mit den andern Fürsten zu einer gemeinschaftlichenUnternehmung wider die Türken, sondern bedrängte für sichallein die Stadt Tripolis; und wenn er auch dem Verweservon Antiochien und dem Grafen von Edessa in der Be-kämpfung der Türken nicht entgegen strebte, so suchte er dochTankrcds Eroberungen über das griechische Kaiserthum, so-viel er vermochte, zu hindern.
Boe- Voemund aber kam nach vierjähriger GefangenschaftNückkchrbey Ebn Danischmcnd im Maymonatc 1104 nach Antiochienzurück, von dem christlichen Volke in lautester Freude em-pfangen , und übernahm die Verwaltung und Bcschützungdes Landes wieder auf kurze Zeit aus Tankrcds Händen.Als am bestimmten Tage die Antiochier hundert tausend By-zanticn *), welche durch die bereitwilligen Beystcuern von
sxonstenäo, inorexancto ^.nrioolie-i>c>s roEcilat, nr carcercm voe-Lperiant. Vern.rräus gno'r-itiiardiL reocns, summo-xere nitirnr grmsr retrisinens, <I!-Oii
Nrria Ltuciio «si'vi.u , lit'er Loemuir-cii rcästirio xrosxerirati ejus osivia-rnra visteatnr. I-arrim iris, xartinriNis asxeriiLntidiis» Uocmrrnckusrevcrtirur Neccm lairiastibus Mr-
chrclatornm vix iestcmi>tns. Sol-che Rücksichten herrschten imter denRitter» des Gelübdes zuni Kriegewider die Ungläubigen! Nadulphspricht seitdem von Boemund nichtanders als mit Bitterkeit.
5) In der Angabe deS Lösegeldesstimmt Var Hcbraeus sc-Irio».Lz-r. S. egg.) ganz mit den abend-ländischen Nachrichten überein. F u si-cher von LH artreS seht so. ig.)Vormunds Erlösung noch ins Jahriie>z. Nach Albert von Aix aber