König Balduin I.
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Boemnnds Freunden und Verwandten in Antiochien/ Edessaund Sicilien gesammelt worden/ nach Melitene brachten/ wur-de der tapfere Kampfer für den Herrn seiner Fesseln entledigt.Dann wurde von ihm und seinen Freunden ein Bündnißmit Ebn Danischmend beschworen/ mit welchem seit dieserZeit bis zu seinem Tode die Franken beständige Freundschafthielten. Fast wäre zwischen Boemund und Tankred derselbeZwist entstanden/ welcher Wilhelm von Cerdagne und Ber-tram entzweyte. Denn auch Tankrcd behauptete/ daß dieStädte/ welche er mit eigener Mühe und Gefahr den Grie-chen abgcwonnen/ als Tarsus/ Mamistra/ Adana und Lao-dicea ihm gebührten. Doch wagte Tankred nicht zu wider-stehen / als Boemund auch diese Städte an sich nahm / undbegnügte sich mit den wiewohl wenigen Oettern / welche ihmBoemund zur Belohnung verlieh ^).
Die Befreyung des gefürchteten Boemund erregteaber heftigen Zorn Key den muselmännischen Fürsten widerden Fürsten von Melitene/ vor allem bey dem Sultan inBagdad/ welcher mit einem Schwur sich vermaß/ deswegenden Ebn Danischmend zu strafen. Gleichwohl blieb dieseredle Fürst seinem Worte treu/ und als Kilidsch Arslan vonJconium ihn auffordcrte/ den Fürsten Boemund zu hintersgehen und unter dem Vorwände einer freundlichen Ladungin einen Hinterhalt zu locken/ so gab er selbst dem Frankenvon diesem Ansinnen Nachricht und warnte ihn gegen dieTücke des Kilidsch Arslan. Aber das Bündniß Boemnndsund Ebn Danischmends hatte wenige Wirkung. Die Macht
(IX. Zg.) Wilhelm von Tyrus 62) Komaleddin, als er den(x. 0,).) und den andern Schriftfiel- Tod Boemnnds gemeldet/ setzt hin-lcrn fällt sie ins Jahr 1104. zu: „Sein Tod befrei/le die Musel-
männer von einem ihrer heftigstenFeinde".
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ksä. Caäoni. c. 147.