König Balduin I.
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geschreckt und durch seine geringe Zahl zum Widerstande un-fähig, übergab der übrige Thcil der Besatzung die Stadt.
Auch die türkischen Städte wurden von Taukrcd geäng-stigt. - Bald wurden ihnen Schatzungen abgedrängt, baldwurden für die Lösung der Gefangenen ansehnliche SummenGeldes von ihnen gewonnen. Eine Verwüstung des christ-lichen Landes durch die Türken blieb nicht leicht ungerächt.
Als einst Rodvans Statthalter zu Ezaz das Land bey El-2. ^br.'dschumah im Gebiete von Antiochien verheert hatte, zogendie Heere von Antiochien und Edessa gemeinschaftlich genMoslcmia im Gebiete von Haleb, tödteten einen Theil derEinwohner und legten die angesehensten von ihnen in Fesseln,blieben dann mehrere Tage lang im Lande von Haleb undtrieben Schatzungen ein; die Gefangenen, welche sie ge-macht, mit Ausnahme der in Moslemia gefangenen Emirs,gaben sie nicht eher frey, als bis ihnen Rodvan sieben tau-send Goldstücke bezahlt und zehn Pferde geliefert hatte ?).
Den Ruhm solcher Wassenthaten verdunkelt aber derVerdacht, daß Tankrcd, der oft für feinen eignen Vortheilauf unwürdige Weise bedacht war, die Bcfrcyung Vor-munds, welche er als dessen Blutsfreund und Lehenmannzu befördern durch Eid und Pflicht gehalten war, ungerngesehen, und die eifrige Verwendung des Grafen Balduinvon Edessa und des antiochischen Patriarchen Bernhard, umihren Fürsten aus den Fesseln des Ebn Danischmend zu erlö-sen, dem Neide und Hasse gegen sich zugeschrieben, alswollten sie nur durch Voemunds Erlösung ihn der Gewaltüber Antiochien berauben ^).
3 ) Kemaleddius Eesch. o. Ha- dulph (o. 146,) aus : La lemxe-leb Msil. LiLie Noeznuiiäi roäemxaio solliei-
q) Denn also druckt sich Na> tat xox'ilnin, xraeciMe Lslsiui.
N. Band. N-