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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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2 ;r Geschichte der Keeuzzüge. Buch. 15. Kap. XV5.

Hanfart. Denn der Name Haschischl, mit welchem zu denZeiten der Kreuzzügc die Mitglieder jener verruchten iemae-litischen Mcuchclmörderrottc bezeichnet wurden, und worausdie Abendländer Afsasine bildeten, bedeutet bey den Ara-bern einen Mann, welcher durch den Genuß der HaschischsBegeisterung und Entzückung sich erzwingt Das Ge-heimiüß dieser Benutzung jenes Krautes leitet eine Sage ebenso als die gehcimuißvollen Lehren dcr Jsmacliten aus Indien,dem Lande der Geheimnisse, her ^). Dort sollen diejenigen,

21) Herr S i l o. de Sacy, wel-cher bey M irchond Len Name»H a sch i sch i in orientalischer Schriftfand, hat die angegebene Ableitungdes oft besprochenen Worts in demangeführten Iwi>i>orc in s. w. zuerstausgestellt. Dort finden sich auch diemeisten der Vcrmuthungcn, welcheüber die Abstammung und Bedeu-tung desselben aufgestellt worden,erwähnt. Es ist unbegreiflich, wieder Name Assasinc, mit welchem zuden Zeiten der Krcuzzüge die JSmae-Utcn sowohl von Christen als Sara-cencn bezeichnet wurden, so gänz-lich bey den Morgenländern sich hatverlieren können, und eben so un-begreiflich, daß schon der ErzbischofWilhelm von Tyrus die Bedeutungdes Namens nicht erfahren konnte.,, Ilos tam noslni, guam Sarrocni,sagt dieser im Forschen unermüdeteGeschichtschreiber, (uoscimus vuäecteciucno nomine) ^.s eisern osvoeanr". (XX. ZI. ) Daß der Ge-brauch der Haschischs bey den JSmae-liten späterhin gebräuchlich war, wis-sen wir aus Makrizi, welcher er-zählt, daß umS Jahr 7Y5. (n Ehr.iflSZ ) ein JSmaclit oder Mulhcd aus

Persien nach Aegypten gekommen scyund dort eine eigene Art von mit Ho-nig, Mandragorablättern und an-dern Spccics zu einem Teig oderSyrup (Okda) zubcrcitctcr Haschischsheimlich zum Verkauf ausgebotenhabe, welche vielen Beyfall gefun-den. (Llrrc-st. an. xar Idlr. 8. stcSa 07- x. izo.) Die Anwendung je-ner Hanfart zu Berauschung, beson-ders bey den Fakirs und andernSchwärmern, findet sich am aus-führlichsten berichtet in einem Aus-zugs aus Makrizi'S Beschreibungvon Aegypten und Cajro in Silv.

Sie heißt daher eigentlich'Haschi-sch a t h 0 'l F 0 karae d. i. Kraut derFakirs, und der gewöhnliche NameHaschischs ist nur eine Abkür-zung. Wie sehr noch jetzt der Ge-brauch der Haschischs mit allen ver-derblichen Folgen im Morgcnlandeund vorzüglich in Aegypten herrscht,ist aus den Nciscbeschrcibungen undvornehmlich aus den Nachrichten vonder französischen Besitznahme Aegyp-tens bekannt.

20) Makrizi a. a. S. S. 121.