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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
251
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König Balduin I.

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Trank wiederum in tiefen Schlaf und im Erwachen sah cvsich wieder in der betrübenden Wirklichkeit des alltäglichenLebens Wenn nun dieser Mann traurig die Trübsalund Leere des wirklichen Lebens mit der Seligkeit verglich,welche er, ungewiß, ob im Traume oder in der Wirklichkeitgenossen, und sich den Tod wünschte, um zu jener Seligkeitzurückzukehrcn, dann trat der Scheich zu ihm, und ver-sprach den immerwährenden Genuß solcher und «och größe-rer Lust, als er vorhin nur wenige Tage genossen, wenn erden Tod in gehorsamer Erfüllung seines Gebotes leide. DerJsmaelit leistete, wie zu erwarten, freudig das Gelübde desGehorsams, und die sichere Hoffnung auf den beständigenGenuß jener gekosteten sinnlichen Lust nach dem Tode begei-sterte ihn zu der freudigen Erfüllung seines Gelübdes und zuder bewundernswürdigen Verachtung des Lebens, wodurchdie Assasiuen das Schrecken der ganzen Welt wurden. AlsoMarco Polo.

Obwohl wir diesen Zaubergarten des venetianischen Rei-senden und die von ihm erwähnte Benutzung desselben für dieblutdürstigen Absichten des Scheichs in die Reihe der Dich-tungen setzen, so ist cs doch fast unzweifelhaft, daß die As-sasinen in dem Besitze eines damals geheimen Mittels wa-ren, um bald künstliche Begeisterung und Entzückung, undden Traum des Genusses ersehnter Lust und Seligkeit sich zubewirken, bald die Ausführung einer kühnen gefahrvollenThat durch die Berauschung der Sinne zu erleichtern.Selbst ihr Name führt uns auf die sichere Vermuthung, daßjenes Mittel kein anderes war, als eine Zubereitung der nochjetzt im Morgenlande zu gleicher Absicht gebräuchlichen

rs) Wem fällt hier nicht die Erzäh- geweckten Schläfer in den Tausendlung von Abt, Hassan oder d(M anf- und Einer Nacht ein?