König Balduin I.
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fast alljährlich, so lange die seldschukische Macht stand, zahl-lose Türkenschwärme aus Mesopotamien und von Bagdadhervor, und drohten dem Christenvolke Verderben und Un-tergang ; nach jedem Siege, den die wunderbare Tapferkeitder Ritter über ein solches Türkenhecr gewann, kam gewöhn-lich im nächsten Jahre ein noch zahlreicheres. Gleichwohlnützte auch diesen zahllosen Scharen der Sieg nicht, welchensie mehrere Male gewannen, weil sie niemals die Bestürzungder Christen anders als zu einer Plünderung des Landes be-nutzten, und im Herbste wieder über den Euphrat zurück-kchrten, um im nächsten Frühling wieder zu kommen, wenndie christlichen Ritter in verstärkter Zahl und mit erneuertenKräften wider sie streiten konnten.
Die Emirs der Städte aber, von deren Gebieten daschristliche Land am Euphrat und am Orontes durchkreuztwurde, waren aus den tapfersten unter den Kriegern, welchesich unter den kampflustigen Vorgängern Mohammeds ausdem scldschukischen Geschlechts gebildet hatten, und der be-ständige Kampf wider die Christen, zu welchem sie schondurch die Lage ihres Landes aufgefordcrt wurden, nährteihre Tapferkeit und entflammte immer mehr ihre Begeisterungfür den Islam» Wenn auch keine planmäßige Unterneh-mungen von ihnen ausgcführt wurden, so waren ihre An-griffe doch zerstörend und mußten die allmälige Vernichtungder christlichen Herrschaft bewirken, weil sie so oft wiederholtwurden. Nur die Unsicherheit ihrer Gewalt und ihres Ans
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nierosüitAte oxerlrenr". lieber Mo»hammeds Gclangung zur Allein-herrschaft s. H.NN. vivrl,
UL. S, 3-16. flgd.