2zS Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap. XVI.
rischer Sekten, welche beseelt von dem wildesten Grimme gc-gen das Haus Abbas und der feurigsten Begeisterung fürdie Nachkommen und Erben Ali's die Eröffnung bisher uner-forschtet Geheimnisse den Muselmännern anboten, nirgendsso empfänglichen Boden als in Syrien.
Unter solchen Umständen drohte, so lange Balduin überdas Reich Jerusalem herrschte, bedeutende Gefahr nur vonBagdad; und so oft daher Gefahr cinbrach, mußten frey-lich Tankrcd, Balduin und Joscelin ihre Fehden verges-sen, um gemeinsam, als tapfere Kreuzritter, den Heiden zuwiderstehen- Die Lage dieser Fürsten wurde höchst gefahr-voll, seitdem der seldschukische Sultan Mohammed zu Bag-dad des heiligen Kriegs Wider die Christen eifrig sich annahm. ^Unter den bisherigen Kämpfen der Brüder Barkiaruk undMohammed um den Thron von Bagdad hatten die bedräng-ten Muselmänner vergeblich die Hülfe des höchsten Sultansgegen die Ritttr des Kreuzes angefleht; jetzt gedachte Mo-hammed , welcher nach langjährigem Kampfe durch Barkia-ruk's Tod und durch zwey Morde zum ruhigen Besitze dev-z. ec,,-. Herrschaft gekommen war, seiner Pflicht und der dringendenflehentlichen Aufforderungen, den Islam und die Gläubigenzu schützen, welche von den bedrängten Muselmännern inSyrien an den obersten Sultan so oft geschahen, so wie derNothwendigkcit, der Gefahr zu wehren, welche dem Reicheder Türken drohte. Denn was hatten nicht die Seldschuken.zu fürchten, seitdem die Christen schon einmal mit der Erobc- -rung von Bagdad gedroht! Seit dieser Zeit strömten daher
L) So ist es eiiizuschränken, wennWilhelm von Tyrus sagt (XI.16.) : prinro Z^crtinoruin
introiru iis^ne aä. Lnnuin re§ni
eoruin cin.iäraAcsiinnin, non üe-Lnit nostris i'estib lila, sseviorüku, reeens et ä-rmno o.uirllriinlaeto loonpletior. ^nnis