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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I.

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so häufige und schwierige Belagerungen gewannen aber dieAbendländer eine solche Vollkommenheit in der Bclagerungs-kunst, daß sie auch dadurch den Muselmännern furchtbarwurden. Die Wallbrüdcr, deren Belagcrungszeug vor An-tiochien den Spott der Muselmänner erregte, indem cs kaumerbauet, schon zusammen stürzte und die leichte Beute desersten Feuers wurde, welches dagegen geschleudert wurde,erbauttcn jetzt Werke, deren Künstlichkeit überraschte und de-ren Größe und furchtbare Wirkung erschreckte. Sie errich-teten Thürme viel höher als die höchsten Thürme in denMauern der belagerten Städte und die Steine und Pfeile,welche aus dem Barbicalen odcr Wiirfmaschincn in die Stra-ßen geschleudert wurden, verbreiteten Angst und Schrecken,während furchtbare Mauerbrecher die Mauern erschüttertenund geschickte und kühne Werklcutc die felsenfesten Thürmeuntergruben. Wie die Saracencn zu Akka, Sidon, Tripo-lis und Berytus durch das Belagerungszeug des Königs ge-schreckt wurden,' also ängstigte die Türken in den Burgenund Festen am Euphrat und am Orontes Tankrcds furcht-barer Widder, von welchem die Muselmänner erzählen,man habe den Schall seiner Stöße eine halbe Meile weit ge-hört ")»

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