König Balduin I.
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so häufige und schwierige Belagerungen gewannen aber dieAbendländer eine solche Vollkommenheit in der Bclagerungs-kunst, daß sie auch dadurch den Muselmännern furchtbarwurden. Die Wallbrüdcr, deren Belagcrungszeug vor An-tiochien den Spott der Muselmänner erregte, indem cs kaumerbauet, schon zusammen stürzte und die leichte Beute desersten Feuers wurde, welches dagegen geschleudert wurde,erbauttcn jetzt Werke, deren Künstlichkeit überraschte und de-ren Größe und furchtbare Wirkung erschreckte. Sie errich-teten Thürme viel höher als die höchsten Thürme in denMauern der belagerten Städte und die Steine und Pfeile,welche aus dem Barbicalen odcr Wiirfmaschincn in die Stra-ßen geschleudert wurden, verbreiteten Angst und Schrecken,während furchtbare Mauerbrecher die Mauern erschüttertenund geschickte und kühne Werklcutc die felsenfesten Thürmeuntergruben. Wie die Saracencn zu Akka, Sidon, Tripo-lis und Berytus durch das Belagerungszeug des Königs ge-schreckt wurden,' also ängstigte die Türken in den Burgenund Festen am Euphrat und am Orontes Tankrcds furcht-barer Widder, von welchem die Muselmänner erzählen,man habe den Schall seiner Stöße eine halbe Meile weit ge-hört ")»
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