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szr Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap. XVI.
Sechzehntes Kapitel.
Wenn im Königreiche Jerusalem die christlichen Rittereinmüthig gegen die Damastener und Acgypter kämpften,oder durch die Eroberung der Seehäfen das Reich zu befe-stigen sich bemühten, so ward dagegen am andern Ende derchristlichen Herrschaft im Morgenlande unter den Christenselbst meistens noch heftiger als von ihnen wider die Türkengestritten. Dem Frieden unter ihnen konnte es nicht förder-lich scyn, daß der Fürst von Antiochien, noch immer unab-hängig vom Reiche, niemanden als Gott über sich erkannte,vbschon die bcyden andern ihm benachbarten christlichen Für-sten, der Graf von Edessa, seit der König seinem NeffenBalduin von Burg diese Grafschaft verliehen, und der Grafvon Tripolis Männer des Reiches geworden waren. Alsdaher der König Balduin in dem Frieden, welchen er imLager vor Tripolis stiftete, dem Fürsten Tankred durch dieWicdervcrleihung von Liberias und Chaifa die Verbindlich-keit zur Treue gegen sich auflegte, da leitete ihn gewiß redli-cher Eifer für die Wohlfahrt des heiligen Landes. Es hattesich aber neben jenen Fürsten ein Ritter erhoben, welcherzwar tapfer gegen Araber und Türken kämpfte, aber auchzur Verwirrung der Verhältnisse unter den Christen durchEigennutz und Starrsinn nicht wenig bcytrng, Zoscelin von