König Balduin I.
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birg lockten, wo das ganze saraccnische Heer im Hinterhaltlag. Auch mit diesem stritt die kleine christliche Schar langeunverdrossen. Plötzlich aber rannte der Ritter Gerhard,welcher einen Theil der Gefälle von Joppe als Kammerlehengenoß, in ihre Reihen, erklärte ihren Anschlag für thöricht,ohne Hoffnung des Sieges mit einem an Zahl überlegenenHeere zu streiten, und rieth, nach Joppe zurückzukchrcnund diese Stadt zu beschützen. Während darüber zwischenmehreren Rittern gestritten wurde, indem einige GerhardsRath verständig, andere schimpflich und tapferer Ritter un-würdig nannten, ward die übrige Schar von einem plötzli-chen Schrecken ergriffen und nahm, zerstreut wie Bienen vondem Wirbelwinde, die Flucht in solcher Angst und Verwir-rung, daß viele Fußkncchte von den Rossen ihrer Ritter nie-dergestürzt und von den Hufen zertreten wurden; vierzigchristliche Streiter, welche das Thor von Joppe nicht schnellgenug erreichen konnten, wurden von den nachcilcndcn Sa-racenen ohne Gegenwehr erschlagen. Dann zogen die Sa-raccnen nach Ramlah und belagerten das Schloß Arnulfs,welches der Vurghauptmann Gaufricd schimpflich übergab,indem er nur sich selbst die Erhaltung des Lebens bedang, dieBesatzung aber aufopfcrte, welche von den Saraccnen ge-tödtet, so wie die Burg zerstört wurde. Bald hernach ka-men acht feindliche Galeen auf die Rhede von Joppe undplünderten ein großes Schiff gänzlich aus, nachdem sie diebeyden Männer, welche es bewachten, mit Pfeilen getödtet;nur das Schiff wurde von den Christen zu Joppe bcfreyct.Da Balduin alles dieses vernahm, eilte er zwar, nach Rachedürstend, gen Joppe, sammelte dort zu sich fünfhundert ge-harnischte Ritter und sechs tausend zu Fuß und zog mit ih-nen bis zum Palmplatz beym Schlosse Veroart, zwcy Meilen