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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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214 Geschichte der Kreuzzügc. Buch II. Kap.XV.

zu Joppe verweilt hatte»/ nacssAkka entbot/ erschienen sieauf ihren Vnzen/ welche mit purpurrothcn Fahnen und mitseidnen Panieren geziert waren/ in freudiger Hoffnung/ daßnun die Belagerung werde unternommen werden; Balduinaber verkündigte ihnen seinen Entschluß/ die Belagerung vonSidon zu verschieben / da er des Beystandes von Hugo unddessen Bruder Gerhard/ der bald nach Hugos Märtcrtod ge-storben war/ entbehre/ und die Pilger verließen betrübt dasheilige Land. Balduin begab sich vowAkka nach Liberias,und bezahlte mit dem Saraccnengelde seinen Rittern, waser ihnen schuldig war.

Bald aber gereute es den König/ daß er die günstigeGelegenheit/ Herr von Sidon zu werden oder doch die Stadthart zu züchtigen / ungenützt verloren. Denn noch hatte erLiberias nicht verlassen / als die Kunde von der Treulosig-keit der Sidonier im Lande erscholl. Sic hatten sich mitdenen von Askalon/ Tyrus und Berytus verbunden/ umJoppe und Ramlah zu erobern/ und überfielen sieben tausend^okt. Mann stark am Feste des heiligen Dionysius auf der Ebnezwischen Arsuf und Ramlah eine Schar wandernder Pilger,tödtcten deren fünfhundert und zogen gen Ramlah. Der RitterBalduin / welcher mit sieben andern Rittern in dieser Stadtwar, nahm sogleich mit seinen Waffengcfahrten die Fluchtgen Joppe und meldete dem Ritter Rotger von Rosset, Vurg-hauptmann von Joppe, den Anzug eines großen saraceni-schen Heeres. Der kühne Rotger aber, durch solche Kundenicht geschreckt, gingunverweilt mit allen Rittern und Fuß-knechken, welche in Joppe waren, den Feinden entgegen,und traf bald einige saracenische Reiter an , mit welchen denganzen Tag gekämpft ward, bis sie in verstellter Flucht nachund nach zurückwcichend die christlichen Streiter in das Ge-