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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I. 2ir

von den muselmännischen Geschichtschreibern entschuldigtwird. Nach der Erzählung des berühmten Sultans vonHama, Abulfeda, zogen nur einige Gläubige, noch che Tri-polis von den Franken genommen war, vermöge eines beson-der» Vertrages mit den Christen, nach Damaskus ab; dieStadt aber wurde im Srurme von den Franken erobert, unddiese übten in der Ermordung der Gläubigen,nichts als dasRecht des Krieges ^). Wenn wir dem Berichte eines an-dern muselmännischen Schriftstellers glauben dürfen, sowütheten die Franken nach der Eroberung von Tripolis gegeneine reiche arabische Bibliothek mit demselben fanatischen Zer-störungscifcr, mit welchem einst die Araber in Aegypten undPersien die Werke der alten griechischen und persischen Litera-tur vernichteten. Ebn Ammar und die Kadis aus seinemGeschlechts vor ihm sollen zu Tripolis eine Bibliothek gesam-melt haben, welche zur Zeit der Eroberung der Stadt durchdie Franken die fast unglaubliche Zahl von drey MillionenBände umfaßte. Hundert besoldete Abschreiber, von wel-chen dreyßig weder bei) Tage noch bey Nacht die Biblio-thek verlassen durften, sollen beständig mit dem Abschreibenvon Büchern beschäftigt gewesen seyn, und in allen Ländernhatte der Kadi seine vertrauten Männer, welche die vorzüg-lichsten Schriften für ihn kauften. Als nun unglücklicherWeise ein Priester des Grafen Bertram von St. Gilles zuerstden Saal der Korane untersucht und nichts als Korane ge-funden, so sollen auf sein Wort, daß die Bibliothek nichtsals die Schriften des arabischen Lügcnpropheten enthalten,

Z7) I> II 11ea. ^,, 1 !,. ,n,»l. 1'. III. Ebn Fcr a l anfübtt. S. iriemoi-x. 370 . ad LII. 20Z. HZ xeo-i'anlii^iics ec IiistoiiHiie«

sin' I'Ll^xie erc. xar Lc. >)iiarrs-i»ere. '1'. II. S. Z27.

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38 ) 2<ll>ia Ebn Abi-Lni. welchen