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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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ric> Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap.

der Bedingung des freyen Abzugs die Ucbcrgabe der Stadtan, welche sie fünf Jahre lang unverdrossen vertheidigthatten. Aber die Treulosigkeit der Genueser und Pisancrfürchtend, wollten sie niemanden als dem Könige sich ergeben,der zu Akka viele Muselmänner aus den blutgierigen Händengottloser Pilger befreyet hatte. Balduin gestattete ihnen nachihrem Verlangen den freyen Auszug mit allem, was sie aufihren Schultern tragen könnten, und gelobte ihnen Sicher-heit ihres Lebens. Gleichwohl widerstanden die gottlosenGenueser auch in Tripolis nicht ihrer Blutgier und Habsucht.Da nur ein Thor geöffnet war, aus welchem am zehntenr°. Im,. Tage des Junius 1109. die Saracenen auszogen, und nur

noy.

den vornehmen Pilgern der Eingang in die Stadt gestattetwurde, so erstiegen indeß die Genueser an der andern Seitemit Sturmleitern die Mauer und richteten ein schrecklichesBlutvergießen in der Stadt an, dem kein Saracen entrann,außer einigen wenigen, welche in die Nähe des Königs sichflüchten konnten, und denen, welche bereits die Stadt ver-lassen hatten. Nur eine saracenische Frau behielt zugleichihr Leben, ihre Habe und ihre Freyhcit, weil sie die Pilgeraus großer Gefahr befreyete. Denn sie verrieth einigen Pil-gern , welche sie zwingen wollten, ihr geringes Gut ihnenauszuliefcrn, daß fünf hundert Saracenen, noch ehe der Ver-trag abgeschlossen worden, sich innerhalb der Stadt in ei-nem unterirdischen Gewölbe verborgen hätten, um in devNacht die in Sicherheit ruhenden Christen zu ermorden.

Es ist bemerkenswcrth, das die frevelhafte Treulosigkeitder Genueser gegen die Tripolitancr, von welcher die christlichenGeschichtschreiber mit dem heftigsten Unwillen berichten

56) lkniclicr. 6.11 not. c, ZZ. TyrnS erwähnt dieses Vorfalls

1 d. 2» XI. ,z. Wilhcl IN V 0 n nicht.