König Balduin l.
so;
trug, vier Jahre lang mit seinen räuberischen Hcergesellenwider die Brüder des Stiftes zu St. Gilles eine heftige Feh-de mit großen Gewaltthätigkeiten um die dortige Burg. Ob-gleich sein Vater Raimund, nachdem er sich dem Heilandegeweiht, vor dem Papste Urban dem andern die Burg vonSt. Gilles gn das dortige Stift in einer Urkunde vergabthatte, welche von Bertram selbst beschworen, und deren Uc-bcrtretern auf Raimunds Ansuchen vor Bertrams Ohren vomPapste der Bann der Kirche angedroht worden, so ängstigteer dennoch, nach seines Vaters Tode ungehorsam gegen des-sen Willen, die Mönche, um sie aus dem Besitze der Burgzu vertreiben, mit festen Thürmen, welche er neben derKirche des heil. Aegidius erbaute, trieb selbst die Diener desAltars mehrere Male aus ihren Zellen, und brachte buhleri-sche Weiber in ihre heiligen Wohnungen. Dafür belegte derPapst Paschalis der Andere ihn und seine Heergesellen mitdem Bann, welchen er erst aufhob, als Bertram selbst in derDiöcese von Valence vor ihm erschien, demüthig um Verzei-hung flehte und für seine Ungerechtigkeiten Eenugthuung lei-stete. Gleichwohl wandte sich Bertram bald wieder zu sei-nem vorigen Ungestüm, bis ihn endlich die Androhung eineszweyten Bannfluchs zum Gehorsam gegen die Kirche zurück-brachte 2°). Hiernach verließ er im Marzmonat des Jahrs
Zo) Wir reimen diesen Streit birgaus den Briefen deS Papstes Pa-scha! IN non Jahr nc >3 an denAbt Stephan von St. Gilles (im
et äe ta Ddanae 'l'. XV. x. ZV.) lind
an den Graf Verkram selbst (tdia.x. za.) am 14. Ncv. 1103. („Ilisi
vntm, ttt äicitnr, HieroLOl^mItt-ntiia «er inoexeris, Itiiril animao
tn-ni xroaerit; ationimn excommn-aicLtioitis et ainttlicmLtis vinaulo«encaiis in eostem dsemmiseiisi. aoit-aitio xromnlALto"). Schreiben vom4. Zcbr. 1107. (idiä. 55.) an dieRitter Wilhelm de Sabran und des-sen Bruder Emenv, Reinhard vonMedcnas, Arbert von Montclair,Richard von Claret- DalmatiuS vonNocca-Maura, und Raimund P--