20- Geschich te der Kreuzzüge. Buch II. Kap.XV.
des ägyptischen Chalifen, und Ebn Ammar ging hierauf inden Dienst des Fürsten Togthekin von Damaskus Baldhernach unterwarf sich Wilhelm auch die Burg Arka, welchevon dem großen Pilgerheere auf dem Zuge nach der heiligenStadt vergeblich belagert worden. Nachdem er bey demPilgerberge über die damascenischen und andere Türken ge-siegt hatte, zog er vor diese Burg, beschoß sie drey Wochenlang sehr heftig und hielt sie so eng eingeschlossen, daß dieBesatzung durch Hunger gezwungen nach der Seite des Ber-ges, wo die Christen die Burg nicht umlagern konnten, innächtlicher Finsterniß die Mauer durchbrach und die mitWaffen, Geld und vielen Kostbarkeiten angefüllte Burg ver-ließ. Einer von Wilhelms Heergesellen, welcher die Vor-mauer und selbst die Mauer zu ersteigen gewagt hatte, mel-dete dem Grafen, daß die Burg von den Bewaffneten ver-lassen sey, worauf die Christen nicht säumten sich ihrer zubemächtigen ^).
Nicht lange nach diesem kam Bertram, des Grafen Rai-mund von St. Gilles älterer Sohn von seiner ersten Ge-mahlin, der Tochter des Grafen Bertram I. von der Pro-vence, brachte neuen Unfrieden unter die Fürsten, und nahmseinem Blutsfreund Wilhelm den Lohn vierjähriger Mühe.Als Bertram seines Vaters Tod vernahm, beschloß er mitstattlicher Mannschaft nach dem Morgenlande zu pilgernund dort das väterliche Besitzthum an sich zu nehmen. Nurzeitlicher Gewinn reizte sein Eemüth und mit »»biegsamenStarrsinn beharrte er bey vermeintlichen Ansprüchen. Znseiner Heimakh führte er, ob er schon das Kreuz des Herrn
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§02. (Llir. noZ.) UI. x. 566.
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