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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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Zebr. eines unwürdigen Todes. Denn als im Februar, bald nachMariä Reinigung, eines Tages, da Ebn Ammar Feuer indas Schloß der Pilger werfen ließ, der Graf Raimund aufdem platten Dache eines Hanfes stand, wurde er von demRauche der ringsum brennenden Häuser so erstickt, daß erin eine schwere Krankheit fiel, in welcher er nach wenigenLagen seinen Geist aufgab ^). Seine dritte Gattin, El-wire, des Königs Alfons von Castilien natürliche Tochter be-stattete mit seinen Hccrgefellen den Leichnam des Helden aufdem Pilgerberg zur Erde. Elwire hatte ihren Gemahl ge-treulich auf der Pilgerfahrt begleitet und ihm zu Constanti-nopel einen'Sohn geboren, der in den Fluten des Jordans,wo der Heiland getauft worden, die Taufe und den NamenAlfons Jordani empfangen ^).

Wilhelm, Graf von Ccrdagne, aber, aus dem berühm-ten Geschlechts der Grafen von Barcellona entsprossen, wel-cher als Raimunds nächster anwesender Dlutsfreund, mitTortosa und Gibel von dem Könige Balduin belehnt wurde,setzte die Beunruhigung von Tripolis mit gleichem Mutheund gleicher Beharrlichkeit wie Graf Raimund, fort. Erhatte der Sehnsucht nach der Heimath widerstanden, als diemeisten andern Pilger, nachdem sie am heiligen Grabe gebe-tet, bey Jericho die Palmzweige gebrochen und damit ihrGelübde erfüllt hatten, in ihr Vaterland eilten, und warein treuer Waffengcfährte Raimunds in Freude und Leidgeblieben. Er legte das Kreuz nicht ab, sondern blieb im

2 p) Also berichtet Abulfedavonseinem Tod. moel. III. S.

356.) Die abendländischen Geschicht-schreiber der Kreuzzüge erzähltenRaimunds Tod mit wenigen Worten,obnc die Ursache desselben anzugeben.

Ozrnor. e. Zi.

^.4. IX. Z2. I'vr. XI. 2.

25) Oräer. V it. Iiisr. IssOim. (invn-akesire 8erii?rr. Issorm.) I^id.X. 779. läo.äorie. I'olec.Iiisror. (in Lelrorri ttir-