König Balduin I. ry9
Türken Fachr el Moluk Ebn Ammar einen wachsamen undthatigen Kadi hatte, und der nachdrücklichsten Hülfe nichtnur von den Städten Askalon, Tyrus und Sidon, sondernauch von den türkischen Emirs in Damaskus und Halebgewiß war. Kein Tag neigte sich, ohne daß nicht von christ-lichem und saracenischem Blut der Boden um Tripolis floß;obgleich Graf Raimund zur Schutzwchr gegen die Ueberfälleder Heiden auf einer Bergspitze des Libanons; Per Stadt ge-genüber ein Schloß und unter diesem einen Weiler mit Hülfecyprischer Arbeitsleute, welche ihm vom Kaiser Alexius ge-sandt waren, erbaut hatte. Dort beschrankte er auch derStadt Tripolis das Wasser, weil von jenem Berge das Quell-wasser in Röhren zur Stadt geleitet wurde. Raimund selbstnannte dicß Schloß bescheiden den Pilgerberg, weil es denPilgern zum Schutz diente, die Muselmänner aber nanntenes Hesn Sandschil oder das Schloß des Grafen von St.Gilles - 2 ). um Beystand von dem Kaiser der Griechen zurEroberung von Tripolis zu erhalten, begab der Graf hernachsich selbst nach Constantinopel und brachte die heilige Lanze,deren Ansehen und Echtheit er noch immer gegen jeden Wi-derspruch behauptete, dem Kaiser zum Geschenk ^). Aberbald nach seiner Rückkehr starb er auf seinem Pilgerberge
Si) ,,Jm Monat Nadscheb des Jahr-4Y3 d. Hl (Ehr. HOg) zog 3!odva»von Haleb mit einem zahlreichenHeere dem Fachr sl-Moluk Ebn Am-mar, welchen die Franken in Tri-polis belagert hielten, zu Hulke".K emaleddi,n Geschichte von Alep-po Msct.
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