ry8 Geschichte der Kre uzzüge. Buch II. Kap. XV.
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ter gen Jerusalem zöge ^), möchte vielleicht dem gemein-schaftlichen Unternehmen nicht minder förderlich gewesenfeyn, als dem Ehrgeize des Grafen. Denn über solcheStreitkräfte, als damals versammelt waren, geboten in lan-ger Zeit die lateinischen Fürsten im gelobten Lande nicht wie-der. Aber die schwärmerische Andacht des Volkes, begierignach der Erreichung des Zieles so vieler Mühseligkeiten, warfür Rücksichten kriegerischer Behutsamkeit unempfänglich.Als hernach Raimund,, obwohl auf der Heimkehr schon be-griffen, sich entschloß im gelobten Lande zu bleiben und un-ter mancherlei) Streit mit Boemund und Tankred wider dieUngläubigen in Emessa, Halcb und Apamea tapfer kämpfte,wurde sein Sinn bald wieder'auf Tripolis gerichtet, Rai-mund sah aber nicht seiner Wünsche Ziel, obgleich ihn selbst. die Hülfe des Kaiser Alexius unterstützte. Mit Hülfe ebender Genueser, welche dem König Balduin Akka erobern halfen,umlagerte er schon Tripolis "), zog dann aber mit ihnennach Gibel und bezwang diese Stadt , worauf er vonneuem allein mit nicht mehr als vierhundert Streitern zuRoß und Fuß die Belagerung von Tripolis zu beginnenwagte, einer Stadt, welche von mehreren Taufend muthi-ger und begeisterter Streiter vertheidigt ward an dem
17) S. TS. 1. S. SM. szz.
IS) LUnir. LnLLi. mosi. r. III.r>. 34--
19) ^Iiuie. a. 0. O. lk°niolr.Oarnor. c. Zo. arib. Lc,. IX.:6. 6aIIari Lam. Sen. x. 2 ZZ.(,,6id>eUnin ininorein xroelisnäonexerunt") Klei» - Gibel ist dieStadt, welche auch die Araber miteinem Diminutiv Dsch 0 bail nen-nen , zum Unterschied von Dsch g-
balah, bey Caffari 6ü,eiinn,Mains, welche Stadt nach demselbenSchriftsteller die Genueser im Jahriioü erobern halfen. S. weiter un>ten bey Bertram von St. Gilles.
20 ) Oomes Ille inirao anstaoiavvir ldrixoliin odsiäedar, roc milliaunns oiroirer 6600 partim xeäi-tes xarriin inilircs Iradcns Oliristia-nos. Hali. Oastom. 6ostr ldancr.c. I4L.