König Balduin l.
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meisten der wenigen Pilger, welche kamen, nur zum Ostenfeste erschienen, und wenn sie das Wunder der Entzündungder Lampe am heiligen Grabe durch das himmlische Feuergesehen hatten, zu den übrigen heiligen Oertern wallfahrte-ten, bey Jericho die Palmzweige brachen und in ihre Hci-mach zurück eilten. Das Schicksal der letzten großen Pilger-Heere war zu abschreckend, und überhaupt war die Wall-fahrt nach dem gelobten Land mit zu vielen Gefahren verbun-den, als daß in großen Scharen die Pilger hatten kommenmögen, so lange Joppe der einzige bedeutende und doch nichtvollkommen sichere Hafen war, welcher den Christen gehörte,und so lange fast die ganze syrische Küste in der Gewalt derUngläubigen war. Wenn eine Flotte von Pilgerschiffen beyihrer Ankunft oder auf ihrer Heimkehr durch einen Sturmoder durch andere Zufälle zerstreut wurde, so entkamen we-nige Pilger den Nachstellungen der Ungläubigen. Selbst derBesitz von Joppe war unsicher, so lange alle übrige Seehä-fen von Syrien dem ägyptischen Chalifen unterworfen blie-ben ; sehr oft wurde durch saraccnische Flotten auch Joppeheimgesucht und die Einfahrt seines Hafens unsicher gemacht.Besonders der schreckliche Untergang eines großen Theils derPilger, mit welchen Wilhelm von Poitou das gelobte Landverlassen hatte, mahnte den König Balduin an die Wichtig-keit des Besitzes der syrischen Seehäfen für die Fortdauerdes christlichen Reichs in Jerusalem. Denn es war zu be-sorgen, daß die abendländischen Christen vom Pilgern nachJerusalem gänzlich abgeschreckt werden möchten, wenn öfte-rer die Pilger ein so schreckliches Verderben träfe
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