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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
186
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i86 Geschichte der Kreuzzügc. Buch II. Kap. XV.

Fuw-fzehntes Kapitel.

man in den Abenteuern und Schlachten, welche dieKreuzritter wider Türken und Saraccncn bestanden, ihreKühnheit und Tapferkeit bewundert, so vernimmt man mitnoch größerm Erstaunen die Wunder ihrer Beharrlichkeit,Mit welcher sie die Schwierigkeiten, welche in der Belage-rung der syrischen Seestädte ihnen entgegen standen, besieg-ten und in wenigen Jahren die wichtigsten Hafen in ihre Ge-walt brachten. Die Beharrlichkeit der Ritter wurde aberunterstützt sowohl durch kühne englische und normannischeSeefahrer, welche aus frommen Eifer für den Heiland demKönige Balduin zur Eroberung der Seestädte bcystanden,als vornehmlich durch Flotten italienischer Seestädte, derenHandelsgeist die Schwärmerey der Pilger zu seinem Vortheilzu benutzen trachtete, und während die frommen Walldrü-ber ihr Blut in dem Streite für den Heiland wider die Sa-racenen vergossen, neue Handelswege sich zu eröffnen hoffte.

Die italienischen Handelsstädte, und unter ihnen vor-nehmlich Venedig, verdankten schon seit Mehrern Jahrhun-derten dem Handel mit den Morgenländern ihren Wohlstandund ihren Reichthum. Der engen Verbindung, welche die" Republik Venedig seit den Zeiten des Kaisers Justinran, demsie Italien über die Gothen erobern half, mit dem römische!»