König Balduin I.
iz;
unbesonnenen Verfolgen von damascenischen Türken in einenHinterhalt gefallen und gefangen worden. Obwohl seinVerlust alle Ritter tief betrübte und vor allen den KönigBalduin, der nur mit Gewalt unter einem heitern Gesichtden nagenden Schmerz verbarg ^), so boten dennoch dieDamascener vergeblich seine Auslieferung an für die StädteChaifa, Liberias und Alka, und der König nach gepflogenemRath mit seinen Rittern erwiedcrte: Geld gäbe er gern fürdie Freyheit des Ritters, so viel dessen gefordert werde;aber einer Stadt werde er sich nicht begeben, und wenn erDamit seinen eigenen Bruder Eustach, alle seine übrigen Ver-wandte und alle Ritter des christlichen Volkes auf einmalaus den Fesseln der Muselmänner sollte lösen können. Dar-aufward Gervasius unter harten Schmähungen und grau-samer Mißhandlung zu Damaskus getödtet, und einer derdamascenischen Emirs ließ die Haut des Kopfes von demcdeln christlichen Ritter mit seinem schönen langen und wcis-scn Haar trocknen, und trug sie, um den Schmerz der Chri-sten über den Tod des trefflichen Waffengefährten in jedemKampfe mit ihnen zu erneuern, als Fähnlein an seinerLanze ^).
Gegen solche Züge der Unmenschlichkcit erfreut um destomehr der Wettkampf des Edelmuths und der Dankbarkeit,
8?) tzuiu er Laläuinns Lex, licet:lerirare leouis er apri aä omni»LilverkL soruxer iuilexus, rmriOconsreruatus esranüllo» Irero iL.rneu vulru äolore cniuiua äisri-ivularo. ^ 1 d. ^.4. X. 54.
88) Alvrruo sie (-»ervnsio, uüliteexreLw, Sonors, uuus ex xuae-
xorouriku» , csxnr illius
Zttssir ampturari, eurem vero capi-tis illius cum ciiuii)us ejus aldis erilori^is mulrociri.e rem^cre inronsiradsrralii er siccari, eo Huoä uririessor äecoris, ur iu sißnum er ine-rnvrisln vicroriae aä sriscitauäumäoiorein Olirisriauoruiu seiuxer iusublüui ruliererur. e. Z6.