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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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181
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König Baldu in I.

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Bruder Gerhard, welcher an einer Krankheit danieder lag,tödtcte, wie berichtet wird, nach acht Tagen der Schmerzüber des Bruders Tod In der Traurigkeit, welcheder Tod eines tapfern Ritters bey seinen Waffcngcfährten er-regte, erwicS sich der brüderliche Sinn der meisten Christen-helden, welche daS heilige Land beschirmten.

Als im folgenden Frühling nach dem Siege bey Jbclim'zu der Zeit, wo die Saaten im gelobten Lande reifen "),der König die Weinberge, Wiesen und Saaten bey Askalonverwüstet und verbrannt hatte, und die christliche Scharvoll Jubel mit furchtbarem Geschmetter der Posaunen undSchlachthörncr über das Gebirge nach Jerusalem heimkehrte,da lief ein Damhirsch, aufgcschreckt durch solches GeröS,über den Weg. Unter denen aus der Vorwache deS Heers,welche dem Hirsche nachcilten, verfolgte ihn der Knappe desRitters Arnulf von Oudenarde so ungestüm, daß der Gurtseines Sattels riß, er selbst herabfiel und sein Roß, ver-scheucht durch das Geschrey der Verfolger des Hirsches, ent-rannte. Arnulf entbehrte des entflohenen Rosses ungern undwollte darum nicht «blassen vom Nachsuchen, auch nicht, alsdie andern Ritter, welche ihn anfangs begleitet, zum Heerezurück gekehrt waren. Bald hernach kam das Roß Arnulfsohne den Ritter dem Heere nach und das von ihm triefendeBlut verkündigte Arnulfs Schicksal. Die Araber hatten ihnerschlagen, da sie allein ihn angetroffen. Die Ritter, welche,um von ihm Kundschaft zu erhalten, zurück ritten, fandenbald seinen Leichnam ohne das Haupt, welches die Arabermit sich genommen» Nach drey Tagen ward der Rumpf des

Zi) Lünens, X. sch. ilUs in rezionNniz omni» k'o-

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