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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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i8o Geschichte der Kreuzzüze. Buch II. Kap. UV.

Oftmals sahen jedoch die Ritter für solche Abenteuerdurch eine reiche Beute sich belohnt, und der meistens geld-bedürftige König Balduin ward dadurch aus mancher Verle-genheit befreyct. Darum, wenn eine Caravans von Be-duinen, so reich als die Caravanen ihrer Vorfahren, der Jdu-mäer ^), zu der Patriarchen Zeiten, mit Gold, Silber,Wohlgerüchen, Zucker und kostbaren Gewändern durchdas Thal Mosis nach Arabien oder am Jordan herauf ausAegypten nach Damaskus zog, dann eilten die Ritter, derKönig Balduin nicht selten mit ihnen, hcrbcy und bemäch-tigten sich ihrer Schätze nach tapferm Kampfe mit den be-waffneten Männern der Caravane Dem Könige fielvon solcher Beute ein Drittheil zu, das übrige den Gefähr-ten des Abenteuers. Nach solchem Gewinn vergaßen dieRitter die frühere Noth.

Doch mancher edle Ritter unterlag aufsolchen, seiner un-würdigen Abenteuern im Kampfe wider Türken oder Sara-2. CKr. eenen. Als Hugo von Liberias, der edle Held, begleitet vonzwey hundert Rittern und vier hundert Knechten aus demLande des groben Bauers mit reicher Deute zurückkehrte,ward er bey Cäsarea Philippi von Saracenen und damasce-nischen Türken überfallen; und da er über Felsen und durchGebüsch seinem von den Feinden bedrängten Fußvolk zuHülfe herbey geeilt, ohne Panzer mitten unter die Heidensich stürzte, traf ihn ein Pfeil im Rücken mit tödlicher Wunde.Die Heergesellcn trugen den heldenmüthigen Ritter auf einerBahre nach Nazareth, wo sie ihn bcyfetzten; und seinen

..2§) länmaei, Mo» irmacini vo-vaiir Liäuwor (lex. Liänino») viiiincrcmores, Xlb. XII. g-3°) Z. B. irn I. n>-7. als eine

Caravane auö Aegypten am Jordannach Damaskus zog. m>. 7 p 4 . x.23. im I. IIII. eine Caravane nachArabien. L». XU. z>