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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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178 Geschichte der Krenzzüge. B u ch II. K a p. XIV.

Selbst die syrischen Christen oder Surianer, welche denabendländischen Christen niemals ganz gewogen wurden, be-gingen oftmals heimlichen Vcrrath und gaben den Türkenoder Saracenen die Kunde von günstiger Gelegenheit zumUebcrfall der Abendländer.

Der starke Arm und der unerschrockene Muth des Kö-nigs und seiner Ritter waren indeß ihre beste Schutzwehrgegen die lauernden Feinde, selbst wenn ihnen, ungerüstetzur Schlacht, mitten in einer fröhlichen und muntern Jagd,die unerwartete Nachricht von der Annäherung der Feindegebracht wurde. Gleichwohl erhielt einst König Balduin bcyeinem solchen Ueberfatt eine Wunde, welche die Ursache sei-2 . Cl>r. nes früher» Todes wurde. Im zweyten Jahre nach dem zu-letzt gemeldeten Siege bcy Ramah war der König mit Al-brecht Blandraz, Otto Altaspata und acht andern Ritternaus Joppe, wo er damals gewöhnlich sich aufhielt, auf dieJagd geritten und hatte cs gewagt, bis in die Wälder nahebey Casarea vorzudringen, als ihm verkündigt wurde, daßsechzig Saracenen aus Akka und Askalon das ganze Landschreckten. Obgleich ohne Panzer, Schild und Lanze undnur, als zur Jagd mit Schwert, Bogen und Pfeilen be-waffnet, spornten die Ritter ihre Rosse, eilten gegen dieUngläubigen und stürzten sich unter sie, Tod und Schrecken,wie gewöhnlich , verbreitend. Als nun der tapfre König imschnellsten Laufe sprengend, vor einem Busche sein Roß an-hielt, siehe! da traf ihn die Lanze eines in jenem Busche

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