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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I. 177

dennoch schon am folgenden Tage wider die damascenischcnTürken auszichen, welche auf Antrieb der Beduinen Araberam rothen Meere innThale Mosis ein Schloß befestigten/ umden christlichen Kauflcuten den Weg verwehren. Darumwar die angestrengteste Aufmerksamkeit vonnöthen. DerKönig Balduin/ Tankrcd und Graf Balduin von EdessaWaren bemüht/ das Land zu beschützen durch die Wiederher-stellung verfallener Burgen und durch die Anlegung vonneuen Schlössern auf den Spitzen der Gebirge/ deren Thälerden Stammen räuberischer Araber/ welche mit ihren Heer-de»/ wie sie seit undenklichen Zeiten gewohnt waren/ dassyrische Land durchzogen/ oder kühnen Türkcnhorden alssichere Schlupfwinkel dienen konnten. Durch solche Schlössersuchte Balduin vornehmlich die Straßen zu sichern/ aufwelchen Pilger oder Kaufleute zu ziehen pflegten; er bautedas Schloß Arnulfs zum Schutze des Weges zwischen Ram-lah und Jerusalem und durch das Schloß St. Abraham amtodttn Meere sicherte er den Weg der Kaufleute nach denMarkten von Arabien und Aegypten ^). Auf andern Berg-spitzen waren Wartthürme errichtet/ wo unermüdet dieWächter spähten. Selbst im Innern der christlichen Srädtewaren gefährliche Feinde. Die saracenischen Einwohnerwurden niemals getreue Unterthanen; in Antiochien hatten/nicht ohne Verschulden der lateinischen Christen/ wie selbstein Canzler von Antiochien/ ein billiger und gerechter Mann,gesteht/ die Ritter noch unter dem Könige BalduinII./ Bal-duins I. Nachfolger/ mehr die Muselmänner in der Stadtzu fürchten/ als die feindlichen/ wider welche sie stritten^),

26) S. -4.11z. X. iz. Z 2 .

27) ,, Irrr, LiKinLm, ut multorerirrs tüuereur inlerioruni kosrüiM

H. Band.

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