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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin l. 169

liger Krieg; dem Kampfe ging andächtiges Gebet undreuiges Bekenntniß der Sünden vorher, wie nach dem Siegefrommer Dank Gott als dem Geber des Sieges dargebrachtwurde. Gewöhnlich, che die Gläubigen zum Kampfe ausJerusalem zogen, wenn von einem feindlichen Heere demReiche Gefahr drohte, versammelte der Patriarch das ganzechristliche Volk, die syrischen und griechischen sowohl alsdie lateinischen Christen, zum feyerlichen Umzuge mit entblöß-»ten Füßen durch alle heiligen Sratten, um Gottes Hülfefür den Kampf zu erstehen; unter Thränen und andächtigemGesänge stieg das Flehen der Christen zum Himmel, und mitstrengem Fasten, so, daß selbst der Säugling die Brust derMutter nicht empfing, machten sie der göttlichen Gnade sichwürdig 2). Auch unter die Armen und Kranken wurdenmilde Gaben ausgetheilt, damit Gott der streitenden Wall-brüdcr sich erbarmen möchte, wie sie der leidenden Brüdersich erbarmten. Oder, wenn die Ritter und Knechte imKampfe wider die Heiden begriffen waren, erflehten die da-heim gebliebenen Brüder unter Werken der Frömmigkeit,unter Umzügen und Kasteyungen und Austhcilung von Al-mosen, für die streitenden Brüder den Sieg Gern

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Sus Deus xlacmnr, gciibus ec- sa-rem cxclr-lnii" cro. Als Tankredin demselben pahr gegen den Für-

sten Nodvan von Halcb ziehenwollte, ward auf die Ermahnungdes Patriarchen zuvor ein drcytngi-geü Fasten gehalten,

IX. 47.

10) Z. B. als Tnruö von BalduinII. belagert wurde (b'ulcli. Larn.ca,.. gS.) und derselbe Äönig im I.1122. ausgezogen war, um die Ea-racencn, welche J-ppe belagerten-zu besiegen elä. cai>. ü:.)