170 Geschichte der Krcnzzüge. Buch II. Kap. XIV.
wählten die Kreuzritter zur Schlacht wider die Ungläubigenden Sonntag, als den heiligen Tag der Christen, an wel-chem der Heiland durch seine Auferstehung aus dem Grabeseinen Sieg über Tod und Hölle besiegelte *'). Wenn derKampf wider die Heiden beschlossen war, dann traten diechristlichen Streiter zu ihren Priestern, beichteten ihre Sün-den und empfingen das heilige Abendmahl. Hernach wur-den sie von den Priestern gesegnet; der Patriarch, Bischofoder Abt, welcher das heilige Kreuz trug, umging das ganzeHeer, zeigte allen Streitern das heilige Marterholz, sie fie-len^ auf die Knie, und er reichte cs ihnen zum Kuß und zurandächtigen Begrüßung, den Sieg und die Vergebung ih-rer Sünden bcy Gott ihnen vcrhcissend, wenn sie mit fro-hem Muth und im Glauben an Christus wider die Heidenkämpfen würden ^). Welcher Ritter oder Knecht mußte
11) 2 m Jahr noz vor dem Gefecht
Lei, Roma läßt Fulcher a. a. O.Len Patriarchen vor der Gemeinevon ""Jerusalem sagen: „VUtulic
guilicm (Nsx) IwUum Iioäic Lcri,rrr cvLS, -ailiccr clio Dominica,yiia snrrexit 6lirisnrs a morniis,seanins xrrclielnr ctv. Lei) derBelagerung von Sarepta unternahmTankred den Hauptsiurm an einemSonntage, ^.td. ^ g. X. 45 — 45.
12) Vor der Schlacht des FürstenRogers wider die Türken im Jahr1116: >Vil1ermns Ikxiscoxns Oidel-leueiz Lrncem Oominioi Ngnt tuSxiritn Ilumilit^ris vcncudilidnsAestLNS minitine... kotnm circnicexoroitum, giuein ctnm ostcntLtvmntdns, asecrit eos ln ^roxiinoxer virlnicm einsctem vietori»m
x. 447. Ben einer ander»Gelegenheit sprach der Patriarchselbst, der das Kreuz trug, indem erdie Streiter damit bezeichnet?, die