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Sieg wieder. Die Erzählung von der wundervollen Ve-freyuiig deo Heiligthums aus mancher drohenden Gefahrstärkte das Verrraucn auf seine Wimderkraft. Im zweytcnJahre der Regierung Daldnins, als in der Schlacht bei)Rama der König fern vom heiligen Kreuze mitten in diefeindlichen Scharen cingedrungen war, da rannte einer derberühmtesten saracenischen Emirs mit wilder Wuth gegen denAbt Gerhard, welcher das allcrhciligste Holz trug; aber indemselben Augenblicke, wo der übermüthigeHeide im schnell-sten Nennen seines Rosses den Arm erhob, um dem Bischöfemit raschem Hiebe seines Säbels den Kopf abzuhaucn, sollihn Gottes Hand mit einem jähen Tode geschlagen haben.In der Schlacht bey Sardanah, in welcher Balduin H. demTnrkomanen Jlgazi mit Hülfe des heiligen Kreuzes den schongewonnenen Sieg wieder entriß, ward der Erzbischof vonCasarca, welcher das heilige Kreuz trug, von einem Pfeilgetroffen, aber, obgleich er weder mit Harnisch noch Panzergewass.wt, sondern nur mtt seinem Chorhemd angcthan war,dennoch, beschirmt durch das heilige Kreuz, wie viele Au-genzeugen bekräftigten, nicht verwundet, sondern cs quollnur zum Merkmal für die Gläubigen ein Tropfen Blutshervor ^).
Wie konnten die Wallbrüder anders als freudig in dieSchlacht ziehen! Denn der Kampf mit den Ungläubigen warein heiliges verdienstliches Werk; der Krieg, welchen dasVolk Gottes wider Türken und Saracencn führte, ein hei-
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