i6r Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap.XIII.
2 . Chr. zwar, de» Patriarchen wieder cinzusetzcn; aber es wurdedie Bedingung hinzugcfügt, daß gleichwohl seine Sache derEntscheidung des Cardinal Legaten Robert von Paris, wel-chen Papst Paschalis nach des Legaten Moritz Tode zur Un-tersuchung und Besserung aller Gebrechen der neu wieder-hcrgestclltcn Kirche nach dem gelobten Lande gesandt habe,überlassen bleiben müsse. Hierauf ritten sie mit dem Königegen Askalon und ängstigten acht Tage lang die Stadt, er-schlugen auch im Kampfe den ägyptischen Statthalter. Dannbegaben sie sich, weil Askalon ihnen unüberwindlich dünkte,nach Jerusalem. Nun ward nach gepflogenem Rarh mit denBischöfen, Aebten und allen Geistlichen Dagobert in seineWürde wieder eingesetzt und ehrenvoll in Jerusalem cinge-führt. Aber am andern Tage hielt eine Synode von acht-zehn Erzbischöfen und Bischöfen und verschiedenen Aebten,der auch die Bischöfe von Tarsus und Mamistra und alleanwesenden abendländischen Bischöfe beywohnten, unterdem Vorsitze des Cardinal Legaten Robert über ihn Gericht.Als nun die Vertheidigung Dagoberts gegen die Anschuldi-gungen des Canzlers Arnulf, der Bischöfe Balduin von Cä-saren und Robert von Rama, welche nicht nur die vorigenAnklagen wiederhvlrcn, sondern noch neue hinzufügten^),nicht genügend befunden ward, so wurde er als ein unge-horsamer und verstockter Sünder durch den Spruch der Sy-node seines Amtes entsetzt und mit dem Fluche belegt, undnur der Fürsprache und dem Schutze Lankreds und Bal-duins von Edessa verdankte er es, daß ihn nicht nochschwerere Strafe traf ^').
W) Z. B. daß cr die Ermordung Eevhawnia angestistet habe. LIK.griechischer Christen auf der Insel .^grreirs.
Li) .^ib. .-V g. IX. IZ — 17., wes-