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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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i6o Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap.XIII.

2 . Cü-. Tage nach diesem Siege, der in Joppe mit großer Freude ge-ftycrt wurde, führte König Balduin die neuen Pilger nachJerusalem und ließ ihnen das heilige Grab öffnen ").

Die Ritter aber, welche der König in Rama verlassenhatte, kämpften, wahrend er vor den Saraccnen floh, einenrühmlichen ( wenn gleich unglücklichen Kampf. Denn nochdes Morgens, an welchem er aus Rama entwichen war,kamen die Saracenen, zerbrachen die Mauer von Rama,und berannten den Thurm, in welchem die Ritter sich männ-lich zu vertheidigen gelobt hatten. Als nun die Saraceneneine Ocffnung mit eisernen Werkzeugen durchbrochen hattenund in derselben Feuer anlegren, den Rittern den jämmer-lichsten Tod durch Erstickung bereitend, da beschlossen diecdeln Streiter Gottes einmüthig, lieber im tapfer» Kampfeihr Leben den Heiden theuer zu verkaufen als eines so jäm-merlichen Todes zu sterben oder zu schimpflicher Knechtschaftden Heiden sich zu ergeben. Nachdem sie den Heiland umseinen Beystand angcflehct, stürzten sie sich unter die Sara-ccnen und erwürgten ihrer eine große Zahl; die beyden Ste-phane und die meisten übrigen Ritter sielen endlich von deinSchwerte der Saraccnen; der Stallmeister Conrad aber hiebso tapfer unter die Ungläubigen, daß alle erschrocken vorihm zurückwichen und ihm endlich die Erhaltung seines Le-bens anboten, wenn er mit dem Würgen einhalten wollte»Auch dem Ritter Arpin von Bourges ward das Leben ge-schenkt, weil er durch Zeugen bewies, daß er chchin imColoc des Kaisers Alexius gewesen sey» Die Köpfe der

IA) r-reZriiUs aä »Lor-Iistum IX. IZ. ES ist hier ohne Zweifel(Mrisknui vc leäciencla in nur die Oeffinmg deS heilige» Era-

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