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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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158 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XIII.

L^Chr. Umwegen in drey Tagen von Joppe nach Jerusalem ging unddie angstvollen und verzweifelnden Christen durch die Nach-richt tröstete, der König Balduin sey noch am Leben.

Als der Vizgraf von Joppe und zwey andere Ritter,welche verwundet aus dem Kampfe Key Joppe entflohen wa-ren , die Zeitung von dem unglücklichen Abenteuer nach Je-rusalem gebracht hatten, ohne von dem Könige Nachrichtgeben zu können, da waren alle Christen in der heiligenStadt in eine solche Bctrübniß und Verzweiflung versunken,daß, wenn nicht der Ritter Gurmann aus Brüssel zur Aus-harrung mit kräftigen Worten ermahnt hatte, die Lateinerdamals bey Nacht und in der Finsterniß schimpflich Jerusa-lem verlassen, und die heilige Stadt den Saraccnen, welchein einzelnen Haufen schon vor ihren Mauren gesehen wurden,preis gegeben haben würden. Nun kehrte der Mulh froherund heiterer, wie nach Erlösung von langer beklemmenderSorge der erste freye Athcmzug am labendsten ist, in dieChristen zurück. Neunzig Ritter zu Jerusalem bestiegen ihreRosse, um dem Könige zur Hülfe nach Joppe zu eilen, undihnen folgte von den übrigen streitbaren Männern jeder, werein Roß oder ein anderes Lastthier erhalten konnte. Nichtalle aber gelangten zum König. Denn als sie, um den Sa-racenen auszuweichen, über Arsuf an der Meeresküste nachJoppe ziehend, dennoch auf saraccnische Scharen stießen,entkamen nur die Ritter und ihre Knappen durch die Schnel-ligkeit ihrer Rosse, die meisten andern stürzten sich von ih-ren Pferden ins Meer, und wenige retteten sich durchSchwimmen. Bald nach den jernsalcmschen Rittern kamauch Hugo von Liberias mit seinen Rittern nach Joppe.Am dritten Tage des Julius liefen zwcyhundcrt Schisse mitPilgern, doch zumeist unstreitbarcm Volke, unter Harduin