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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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157
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König Balduin l.

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schloß, den Weg ans Meer nach Arsuf zu nehmen. Dort-hin kam er am andern Morgen, nur noch von dem RitterHugo von Brulis und einem Knappen begleitet; denn dieübrigen Ritter und Knappen waren von den Saraccncn er-griffen worden. Rorgius von Arsuf, welcher auch Chaifaseit kurzem zu Lehen trug, pflegte seines Herrn, wie es einemtreuen Manne geziemte. Obgleich am andern Tage auchHugo von Liberias mit achtzig Rittern nach Arsuf kam, sowagte Balduin doch nicht in ihrer Begleitung zu Lande nachJoppe zurückzukehren, sondern bestieg, nachdem er sieben .Tage zu Arsuf verweilt, um den Abzug der Saracenen abzu-warten, mit Godcrich, einem Seeabenteurer aus Eng-land '5), ein kleines schnellsegelndes Schiff, und begün-stigt durch den Wind, welcher auch die verfolgenden größern sa-racenischcn Schiffe von ihm abhielt, kam das Schiss des Kö-nigs mitten durch die saraccnischen Schiffe in den Hafen.Der Anblick des weißen königlichen Paniers, welches Bal-duin, als er dem Hafen sich näherte, an einer Lanze hochin die Lüfte erheben ließ, erfüllte die Christen in Joppe nachgroßer Angst und Vekümmerniß mit großer Freude. Dennsie wähnten ihn erschlagen, weil die Saracenen ihnen dasHaupt und die mit kostbarem Purpur bekleideten Beine desRitters Gerbodo, welcher dem Könige sehr ähnlich sah, alsdas Haupt und die Beine des erschlagenen Königs Balduingezeigt hatten. Die Furcht vor den Saracenen hatte aberalles Volk so sehr ergriffen, daß niemand es wagte, dieBotschaft von des Königs Rettung nach Jerusalem zu brin-gen, bis ein alter Syrer auf des Königs inständiges Bittenunter dem Schutze nächtlicher Dunkelheit auf unbekannten

^5) Nancin, ynre äicllui'Dun», rata äe re§no»scyuäir er cum eo Ooäerreus, xi.' IX. 9.