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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I.

Kampfe mitzunehmen unterließ '^). Denjenigen, welche J^Chr.ihm riethen, genauere Kundschaft von den Feinden, unddie Ankunft der Ritter des Reiches abzuwartcn, antworteteer mit Hohn: Gehe nach Bonrges, wenn du dich furch-test", sprach er zum Ritter Arpin von Bourges, als dieservor Uebereilung ihn warnte; und da Stephan von Bloisihn abmahnte, noch nicht mit den Heiden zu schlagen, stießer die übcrmüthige Rede aus:Auch wenn ihr alle nichtmit mir wäret, so sollten die Heiden dennoch meinemSchwerte nicht entfliehen " Als aber Balduin, wel-cher von seinem Ucbermukhe nicht ablassend den klebrigenvoraneilte, plötzlich das große muselmännische Heer und dieAethiopier mit ihren furchtbaren spitzigen Streitkolben er-blickte, da fiel sein Uebermuth. Die kleine Zahl der Chri-stenhelden begann nun zwar muthig den Kampf; aber sieunterlag bald der Menge der sie umringenden Heiden. Nach-dem Hugo von Lesenais, des Grafen Raimund Bruder,Stabulo des Herzogs Gottfried Cämmerer, Gerhard vonAvcsncs, der muthige Dulder, und viele andere Ritter alsMärtyrer gefallen waren, da nahmen die übrigen in Ver-wirrung die Flucht. Fünfzig Ritter, unter ihnen die bcy-dcn Stephans von Burgund und Blois, der StallmeisterConrad, Philipp von Bulon, Lithard von Cambiay, flo-hen mit dem Könige nach Rama und verschlossen die Thorc.

So übermüthig Balduin vor dem Kampfe gewesen war, sokleinmüthig ward er jetzt. Sich in Rama nicht sicher wäh-nend, eilte er auf seiner Easclle in der Frühe des andern Ta-

12) Orrreem vominioam yrioyne» ^Viron. II. x. 582 . Vgl. rilltencnins prLesrLiniL Kotes eonlunäe- 2 !nm. 17.

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