König Balduin I.
Frankreich, Deutschland und den Niederlanden blieben inJerusalem, um mit dem Könige wider die Ungläubigen zustreiten/ und bald ward ihnen Gelegenheit zum Kampfe. Ste-phan von Blois und mehrere andere Ritter hatten schon denHafen von Joppe verlassen/ um hcimzukehren/ als ein hef-tiger Sturm sie nöthigte/ in den Hafen wieder cinzulau-fcn 2) und an den Gefährlichkeiten der Brüder Anthcil zunehmen. Ein schweres Schicksal aber ruhte auf allen Unter-nehmungen dieser Wallbrüdcr. Doch Stephan von Bloisfand durch Gottes Erbarmen in diesem Kampfe einen rühm-lichen Tod/ welcher auf dieser Welt die Schande seiner Fluchtaus Antiochien gänzlich vertilgte/ und die Pilger warenüberzeugt/ er scy auch im Himmel selig/ und der Verge-bung der Sünden theilhaftig/ weil er im Streit für Gottgefallen ^).
Im Frühling dieses Jahrs kam ein sehr zahlreiches Heerans Aegypten nach Askalon/ welches nicht lange vor demPfingstfeste die Kirche des heil. Georgs/ eine Meile von Ra-ma/ und in ihr eine große Zahl von Christen/ die Zufluchtdarin gesucht/ verbrannte/ die Saaten umher/ die Hoff-nung der armen Christen für das ganze Jahr/ verwüstete/
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