i;r Geschichte der Kreuzzüge. Vnchll. Kap. XIII.
Drudcrkuß sich freundlich begrüßt ritten sie gemeinsamweiter und kamen vierzehn Tage vor demOstcrfest nach Joppe,wo sic bis zum Palmsonntage blieben, um an demselbenTage, an welchem einst der Heiland in Jerusalem eingczogcnwar, auch ihren Einzug in die heilige Stadt zu halten.Also suchten die Pilger den heiligen Genuß frommer Erin-nerungen, so viel sie nur vermochten, z» beleben und zustärken. Der Stallmeister Conrad und der Bischof von Laonwaren nicht mit ihnen, sondern kamen erst einige Tage spa-ter nach Jerusalem. Das Osterfest wurde zwar unter man-chen traurigen Erinnerungen begangen, doch erfreute dieWallbrüder am Osterabend das Wunder des himmlischenFeuers, und diejenigen unter ihnen, welche den schrecklichenGefahren in-Cappadocien entronnen waren, brachten Gottund dem Erlöser inbrünstigen Dank für ihre wundervolleRettung am heiligen Grabe dar. Nachdem die Pilger hier-auf mit dem Könige das Ostcrmahl gehalten hatten, gingenviele in ihre Hcimath; auch Wilhelm von Poitou, Weilerder Demuth eines wahren Christenhelden ermangelnd, bei)seiner damaligen Armuth und Verlassenheit °), neben denandern Fürsten, welche noch ansehnliche Gefolge hatten,nicht kämpfen wollte, begab sich mit Wilhelm dem Zimmer-Mann zu Tankred nach Antiochien ").
Der Stallmeister Conrad, Hugo von Lescnais, Stephanvon Burgund, Otto Altaspata, Gutmann von Brüssel,Arpin von Bourges und viele andre wackere Ritter ans
fuhrt. Eine Inschrift, welche 6) inops er.ir I'iciz.-
Maundrell abgefchricben hat, vleusis <?r ücsolänrs omnimoüe.nennt den Kaiser Antonin alS Knicker,den Erbauer dieser Straße.
,<a)Orien1o äsro z'ocunrclo.
7) ^.c;. IX. iZ.