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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I. 147

Baicm aber gewann die Meeresküste und kam nach Ankio- 2 -,Ar.chicn ^); wenige waren so glücklich als sie: Dreyhundertandere feige Wallbrüder wollten im hohen Grase einer nahenWiese sich verbergen und wurden erschlagen. Eine unzähl-bare Menge der Flüchtlinge wurde von den nachcilenden Tür-ken gctödtet; nicht mehr als tausend entgingen von diesemHeere dem Tode durch Durst und die Sabel und Pfeile derTürken. Auch die Markgräfin Jda wurde vermißt, und niekam zu denZhrigen eine sichere Kundschaft über dieArt ihresTodes. Nach einer ungewissen Sage war sie mit vielen an-dern Damen von den Türken gefangen hinweggeführtworden.

Ein unglaubwürdiges Mährchen erzählte, daß sie dieGemahlin eines türkischen Fürsten geworden sey, und diesemden Arhabek Zenki, das Schrecken der Christen, geborenhabe ^). Hugo der Große, dem auch auf seiner zweytenWallfahrt cs nicht beschicden war, Jerusalem zu schauen,warb am Knie durch einen Pfeil verwundet, und beschloßnoch auf der Flucht, langsam hinschwindend ^), sein Le-ben; er fand zu Tarsus seine Ruhestätte. Der ErzbischofDitmar von Salzburg aber wurde von den Saracenen mitschrecklichen Martern zu Tode gequält, weil er nach der Er-zählung des frommen Verfassers der Legende von seinemMärterrhum, nicht, wie sie ihm geboren, ihre Abgötter anbe-ten wollte, sondern diese mit einem Hammer zerschlug.

72) 6li7-on. ^.n^ii5lense (in Vre-Iierl 83. rer. Oerni. 1. 1. x>. soZ.)

L. HOI.

73) .4.-1. VIII. 39. IeneSMahrcyen finder sich im IVIonac^i

Iliskori.T cle Oiielks in28. Llrnnsv. I. x. 7Ü2.

74) Ibi (bey der Niederlage dieses >Heers) UriAO I 71 LAUN 8 , §enu SLZIUL.1 'orcrig.--r,8, lan^uot'e irrorneto, ran-äeni oeeuduit, a^icl l'imrsNm. LI-liciLo soitims MiL sexulelrrl.

Onil). VII. c. 2v.

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