14° Geschichte dev Kreuzzüge. Buch II. Kap. XII.
2. Cl,r. rius geehrt/ sondern auch unter die geringen Pilger wurdeauf des Kaisers Geheiß öfters Kupfermünze ausgetheiltHernach zog das Heer über Kibokus den Italienern undübrigen Franzosen aus ihrem Wege nach/ zwcy Tagereisenweit durch waldiges Gcbirg/ bis Ancras ^")/ wo sic einetürkische Schar erschlugen. Da sie aber cinsahen/ daß sienicht im Stande seyn würden/ die Langobarden zu erreichen/nahmen sie einen andern kürzern Weg, rechts nach IconiuM/in der Hoffnung/ dort Nachrichten von den Langobarden zuvernehmen; bald kam auch zu ihren Ohren die traurigeKunde von dem Untergange des longobardischcn Heers.Schon auf diesem Wege begegneten ihnen viele Türke»/welche acht Tage vorher an dem Siege über jenes große Piffgcrhcer Antheil genommen hatten/ und jetzt den Nachzüg-lern dieser Pilger nachsicllten/ unter diesen auch den GrafenHeinrich / einen vornehmen Grafen aus der Lvmbardey/ töd-tctcn. Die Wallbrüder aber/ ihren Weg/ in Vertrauenauf die nachfolgenden Brüder aus Frankreich und Deutsch-
ch-D VIII. 2 g. Diese Münze, welchedie Kaiser unter die geringen Wall-drüder nicht selten auStheilen ließentnid deren datier Key den Geschicht-schreibern der Krcuzzüge oft Erwäh-nung geschieht (vgl. die Glossarien),ivar eine kleine Kupfermünze, unge-fähr von dem Werthe eines Hellers,und hieß eigentlich Iciaricroir d. i.Wierling. Eine.Abbildung einer sol-chen Münze, welche auf bchden Sei-ten getrennt die Inschrift —
(statt hat, findet
sich in Siebes 6otfia riummaitL
S. ios. Unter der Negierung desKaisers Phocas wurde ste zuerst, zurErsparnis bei) den Ausgaben desHofes (vielleicht vornehmlich zur Er-sparnis) bcp den Spenden unter daSVolk) geprägt. 2ous.r. I. II.Zdib. XVI. i>. 20),.
6o) Iliiiore stnonnm. cliernm (a Li-virol) nerLmUnlantos n n r5 z,er-veiicrunt. Es- kann also hier nichtAncpra verstanden werden. Auchwürde der nachhcrigc Zug über Jco-llium stch nicht erklären lassen, wennWilhelm von Revers schvn bis Au-rora wäre vorgedrungen gewesen, gi-er den Weg dahin cinschlug.