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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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iz8 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XII.

2 - Ehr. den und Maulthieren gewannen die Türken einen ansehnli-

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chen Raub. Das Blut der Erschlagenen überschwemmte dieWege; denn mehr als hundert und sechzig tausend Wallbrü-der fielen hier von den Pfeilen und Säbeln der Türken.

Selbst die Flucht der früher entwichenen war nicht sicher,mehr als tausend Ritrer wurden noch auf dem Wege vonSinope nach Constantinopcl von den nacheilenden Türken er-schlagen, unter diesen auch Veit der Rothe und der schöneDudo von Clcrmont. Nur mit geringer Zahl kamen die Gra-fen von Blandraz, der Herzog Stephan von Burgund, Ste-phan von Vlois, der Stallmeister Conrad, der ErzbischofAnselm von Mailand und die Bischöfe von Laon und Sois-sons nach Constantinopcl. Nur der Graf Raimund, welchermit den Turcopulen auf einem andern Wege floh, kam da-hin ohne Verlust. Der Kaiser Alexius nahm die unglückli-chen Pilger freundlich auf, und machte vor ihnen dem Gra-fen Raimund deshalb Vorwürfe, daß er auf der Flucht vonden Brüdern sich getrennt habe, welcher sich damit entschul-digte, daß er die Rache der Wallbrüder gefürchtet habe,weil er mit den Turcopulen zuerst aus dem Lager sich entfernthabe. Auch sorgte der Kaiser für ihre Erquickung, gabKleider, Waffen, Pferde und Maulthierc denen, welche der-selben bedurften und »erstattete allen, den Herbst und Winterin Constantinopel zu verweilen. In dieser Zeit starb dortder Erzbischof Anselm, dessen Leichenbegangniß mit großenEhren von den katholischen Christen nach der Weise der rö-mischen Kirche begangen wurde

Am achten Tage nach dem schrecklichen Verderben jenesHeers kam ein neues Pilgerheer fast in dieselbe Gegend von

§6) VIII. 24. Uu lx Ili Ilisl. IVlecliol. x. 474,