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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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, Kaisers "). Als diese Entweichung des Grafen Raimundund der Turcopulen unter den Wallbrüdern kund wurde,ergriff die Fürsten und Ritter nicht minder als das Volk einesolche Furcht, daß sie plötzlich die Flucht nach Sinopc er-griffen. Keiner der Fürsten blieb zurück. Der ErzbischofAnselm von Mailand, der Urheber dieses Unternehmens,floh so eilig, daß er den Chorrock und das Meßgewand sei-nes Vorfahren, des heiligen Ambrosius, bcyde mit Goldund Eoelgesteinen von unsäglichem Wcrkhe geziert, welcheer, wie den Arm des heiligen Mannes mit sich führte, ver-lor ^). und was kaum glaublich ist, alle Franzosen undItaliener"- ließen, umdurch feige Flucht der Märtyrcrkronefür sich zu entgehen, nicht nur alles ihr Eeräth, nicht nurdie Geistlichen und Mönche, sondern selbst ihre Weiber zu-rück und gaben sie der Grausamkeit und den Lüsten der Un-gläubigen preis. Wenn dem Berichte der Anna Comnena,Tochter des Kaisers Alexius, über diese Begebenheiten nichtalle Glaubwürdigkeit abgeht, so möchte man dem ArgwöhneRaum geben, diese schändliche und vor allen solcher, welcheihr Leben dem Heilande geweiht hatten, unwürdige Fluchtwäre selbst in Ucbcrcinkunst mit dem Grafen Raimund ge-schehen, und die Fürsten hätten nur bei) dem Volke ihreschimpfliche Entweichung durch das Dorgcben beschönigt,Raimunds früherer Abzug sey ohne ihr Wissen geschehen.Denn Anna versichert, daß nach der Schlacht die Kreuzfah-rer ängstlich den Grafen Raimund nach einer nahe gelegenen

So) Diese Vurg heijjt bey Albertvon Air (VNI. 17.) 1'n.IveruI.Wahrscheinlich ist es derselbe Ort,welcher von Anna Comnena 6.6. O. genannt wird.

Zi) Onid. VH. 6. 27.

62 ) IVIrilieres iicchiles rum 6a1-lorrrm hiram.

rum. VIII. 19. Deut-

scher Weiber geschieht keine Erwäh-nung.